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Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention

Die Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention arbeitet seit 1999 mit der Zielstellung politisch motivierter Jugendgewalt und anderen extremistischen Erscheinungsformen entgegen zu wirken.
Sie ist:

  • sowohl zentrale Koordinations- und Informationsstelle für den Problembereich des Rechtsextremismus der Stadt Leipzig und der Gewaltprävention
  • sowie für die Umsetzung der wesentlichen Forderungen und Strategien der Stadt Leipzig verantwortlich.


Ziele:

  • Rechtsextremismus als gesamtgesellschaftliche und stadtweite Problemstellung ins Bewusstsein zu rufen,
  • Gewalt, Rassismus und Extremismus aktiv zielgerichtet und nachhaltig in einem breiten bürgerschaftlichen Konsens zu bekämpfen,
  • politisch motivierter Kriminalität durch interdisziplinäre Netztwerkarbeit entgegen zu wirken.


Mit Projekten an Schulen und Jugendclubs, Fachkongressen, Regionalkonferenzen, Multiplikatorenschulungen und Weiterbildungs- veranstaltungen sollen sowohl speziell betroffene Zielgruppen (Jugendliche, Lehrer, Sozialarbeiter), als auch weite Teile der allgemeinen Bevölkerung erreicht werden.
Die Netzwerkarbeit ist zentraler Bestandteil der Arbeit der Fachstelle,um nachhaltig wirken zu können und den Dialog über Extremismus- und Gewaltproblematiken dauerhaft aufrecht zu erhalten und zu bereichern.

Aufgaben:

  • Beratung und Krisenmanagement,
  • Fachkongresse konzipieren und realisieren,
  • Regionalkonferenzen und Weiterbildungen organisieren und inhaltlich gestalten,
  • Projektarbeit an Schulen und Einrichtungen durchführen,
  • Träger und Projekte zur Gewaltprävention unter besonderer Beachtung der Opferperspektive unterstützen und fachlich beraten,
  • gesellschaftliche Aktivitäten gegen Rechtsextremismus unterstützen,
  • die Kooperation mit mit verschiedenen Institutionen und Initiativen sowie Fachleuten aus Praxis, Politik und Wissenschaft pflegen.


Auszeichnungen

  • "Courage.leben!", ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Träger, erhielt den Weiterbildungspreis Innovation 2004 des Freistaates Sachsen.
  • Mit dem "Demokratiepreis 2005" der SPD Landtagsfraktion wurde die Arbeit der Fachstelle honoriert.
  • Das Projekt " Schule der Toleranz " wurde beim Sächsischen Präventionstag 2006 mit dem sächsischen Präventionspreis ausgezeichnet.


Kommunale Gesamtstrategie „Leipzig. Ort der Vielfalt“ 2011- 2013

Die Stadt Leipzig möchte mit einer Kommunalen Gesamtstrategie für Vielfalt und Demokratie an die erfolgreiche Umsetzung des Ende 2010 auslaufenden Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ anknüpfen.
Die Gesamtstrategie baut auf den Ergebnissen und Strukturen des Lokalen Aktionsplans Leipzig auf, mit dem sich die Stadt seit 2007 erfolgreich am Bundesprogramm beteiligt. Sie soll zunächst eine Laufzeit von drei Jahren haben. Neben Vertretern der Verwaltung und Zivilgesellschaft sollen zukünftig auch Vertreter des Stadtrates und der Wirtschaft an der Umsetzung der Strategie beteiligt werden.
„Oberstes Ziel der Strategie ist es, das friedliche und demokratische Zusammenleben in Leipzig zu fördern und Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus sowie Antisemitismus entgegenzuwirken. Leipzig soll als ein Ort der Vielfalt weiterentwickelt werden. Dieses Ziel kann nur gemeinsam von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft verwirklicht werden kann,“ betont Fabian.

Den Kern der Kommunalen Handlungsstrategie bilden zwei Leitziele:

Leitziel 1: Einwohnerinnen und Einwohner in Leipzig zeigen eine hohe Akzeptanz für eine Vielfalt von Lebensformen und partizipieren an einer interkulturellen Lebenswelt.

Leitziel 2: Akteure in Zivilgesellschaft, Institutionen und Behörden sind kompetent in der Vermittlung demokratischer Werte und im Wirken gegen rechtsextremistische Ideologie und Gewalt.

Diese werden mit drei Handlungsfeldern untersetzt, welche inhaltliche Schwerpunkte zur Verwirklichung der Strategie darstellen:

Handlungsfeld 1: Förderung demokratischer Vielfalt und starker handlungsorientierter Netzwerke.

Handlungsfeld 2: Stärkung interkultureller Kompetenzen und Beförderung von Weltoffenheit.

Handlungsfeld 3: Zurückdrängung rechtsextremistischer Ideologien und Aktivitäten.

Die Umsetzung erfolgt über Projekte, die über ein zweistufiges Verfahren ausgewählt werden. Im ersten Schritt wurden Fördermittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für das Jahr 2011 in Höhe von Euro 65.000 ausgereicht. Darüber hinaus sind aufgrund des Beschluss des Haushaltes 2011 Euro 35.000 an städtischen Mitteln für die Umsetzung der Gesamtstrategie bereitgestellt worden.

 
 
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Courage Leben
 

Kontakt

Hausanschrift
Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention
Neues Rathaus
Martin-Luther-Ring 4-6

Frau Berit Lahm
Tel: 0341 123-4314

Herr Eiko Kühnert
0341 123-4313

E-Mail: fachstelle@leipzig.de
 
 

 

Aktuelle Projekte

 
 

 

Aktuelle Informationen


  • "Fair sein" - Ansätze zur Förderung von wechselseitiger Anerkennung und Gewaltprävention in Kitas und Schulen, in der Fachstelle kostenfrei erhältlich


 

Downloads

 
 
 

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