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ÜbersichtChronik des StadtarchivsJahreschroniken
 
Gustav_Wustmann
 
 
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Aerarium
Aerarium im Alten Rathaus




Linkes Bild:
Gustav Wustmann
Erster Direktor des Ratsarchivs
 
 
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Stadthaus
Stadthaus
 
 
 

Aus der Geschichte des Stadtarchivs Leipzig

um 1165 Verleihung des Stadtrechts durch Markgraf Otto von Meißen

1270 Erste urkundliche Erwähnung von Ratsherren

1287 Ältestes überliefertes Auftreten des Rates als Aussteller von Urkunden

1292 Früheste Nennung eines Bürgermeisters

1335 Erste Erwähnung des Amtes eines Stadtschreibers

1483 Anlegung einer Geheimkammer unter der Ratsstube zur Aufbewahrung von Urkunden, später Aerarium genannt

1500 Älteste Aufzeichnung einer Ratsordnung

1629 Anlegung eines Repertoriums für das Ratsaerarium im Zusammenhang mit der Zwangsverwaltung der Stadtfinanzen (1627 - 1688)

1721 Die Ratsverwaltung besitzt 15 Stuben (Abteilungen), die meist über eigene Beikammern (Archive) verfügen

1819 - 1822 Neuordnung des Hauptarchivs durch den Stadtschreiber Heimbach

1855 Versteigerung des Stadtbuches von 1359 (1943 durch Luftangriff vernichtet)

1867 Gründung des "Stadtarchivariats und statistischen Bureaus", aus dessen Abteilungen das Stadtarchiv und das Statistische Amt hervorgehen

1868 Erscheinen des ersten Bandes des Urkundenbuches der Stadt Leipzig, der ersten wissenschaftlichen Edition zur Stadtgeschichte

1868 – 1884 Neuordnung des Ratsarchivs

1879 – 1881 Umlagerung von Beständen des Ratsarchivs in das Untergeschoss des Museums der bildenden Künste am Augustusplatz

1881 Gründung des Stadtarchivs (damals Ratsarchiv I) als wissenschaftliche Einrichtung

1881-1910 Gustav Wustmann, Direktor der Stadtarchivs (Ratsarchivs I)

1886 Umlagerung von Beständen des Ratsarchivs I in das Städtische Museum am Augustusplatz – Öffnung des Ratsarchivs I für die wissenschaftliche Benutzung

1889/90 Beginn der Eingemeindung von Vororten in die Stadt, deren Archivgut vom Ratsarchiv I übernommen wird

1912 Umlagerung von vier geschlossenen Beständen des Ratsarchivs I in das neu errichtete Stadthaus

1924 Zusammenführung aller Bestände des Ratsarchivs I im Stadthaus

1931 Veröffentlichung des von Ernst Müller zusammengestellten Häusernamen-Verzeichnisses von Alt-Leipzig

1934 Einbeziehung des Ratsarchivs I in die Ausfertigung der sogenannten Ariernachweise

1938 Archivverbot für aktive Gegner des Nationalsozialismus und Juden

1940 Umbenennung des Ratsarchivs I in Stadtarchiv

1943 – 1945 Trotz schwerer Luftangriffe auf Leipzig erleidet das Stadtarchiv kaum Bestandsverluste

1945 Trennung der seit 1881 bestehenden Personalunion in der Leitung von Stadtbibliothek und Stadtarchiv

1947 Beschlagnahme des Bestandes Polizeiamt, der wichtige Aktenstücke zur Geschichte der Arbeiterbewegung enthält, durch die Sowjetische Militäradministration

1960 Einstellung eines Stadtchronisten

1963 Erarbeitung eines archivalischen Quellennachweises zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Leipzig

1968 Fertigung der ersten Bestandsübersicht seit Gründung des Stadtarchivs

1972 Verlegung der Arbeitsräume des Stadtarchivs in das 3. Obergeschoss des Stadthauses

1978 Beginn der Erschließungsarbeiten am Bestand "Stadtverordnetenversammlung und Rat der Stadt. 1945-1970"

1981 Wissenschaftliche Arbeitstagung "Stadt – Vorstadt – Stadterweiterung" zum 100. Gründungstag des Stadtarchivs

1987/88 Beginn des Einsatzes von Rechentechnik im Stadtarchiv

1994 Verlegung des Stadtarchivs in die Torgauer Straße 74

1995 Beginn der Herausgabe des "Leipziger Kalenders", der Schriftreihe des Stadtarchivs Leipzig

2003 Erscheinen der ersten gedruckten Bestandsübersicht

2006 Kolloquium "Archive – Netzwerke der Gegenwart, Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft" zum Jubiläum 125 Jahre Stadtarchiv

 
 

deli.cio.us Mister Wong

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