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Fortsetzung Leitbild: Leipziger Städtische Bibliotheken

Die Leipziger Städtischen Bibliotheken sind Zentren für Kommunikation und Information, Leseförderung und Bildung. Sie vereinen in sich zwei Entwicklungslinien öffentlicher Bibliotheksarbeit: Sie knüpfen an die Tradition der Volksbibliotheken und der 1914 in Leipzig von Walter Hofmann begründeten Bücherhallen ebenso an, wie an die der 1677 gegründeten wissenschaftlichen Stadtbibliothek.

Die Bibliotheksentwicklungskonzeption (PDF 315 kB), wurde 2003 vom Stadtrat beschlossen. In ihr sind die Standards, Richtwerte und Leistungen für die künftige Arbeit festgeschrieben.

Die Aufgabe der Leipziger Städtischen Bibliotheken ist die Sammlung, Erschließung, Bereitstellung und Vermittlung von Medien und Informationen. Das schließt einen umfassenden Beratungs- und Informationsdienst für die Bürger und Gäste Leipzigs, für die Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen der Stadt und freier Trägerschaften sowie für die Gruppen und Initiativen kultureller Stadtteilarbeit ein.

Die Bibliotheken bieten umfangreiche, ständig aktualisierte Fachliteratur- und Belletristikbestände, Tonträger, Videos und CD-ROM's und Spiele an. Hinzu kommen PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang in allen Bibliotheken.
Gesamtbestand: ca. 1 Million Medieneinheiten, darunter ca. 150.000 AV-Medien und 100.000 Musikalien. Über 1000 laufende Zeitschriften, darunter ca. 100 für Kinder. Die Katalogrecherche sowie der Einblick in das eigene Benutzerkonto sind vor Ort und per Internet auch von zu Hause aus möglich.

Der monatliche Veranstaltungskalender informiert über Autoren- und Künstlergespräche, musikalische Veranstaltungen, Ausstellungen, Projektwochen (besonders für Schüler und Jugendliche).


Entwicklung seit 1990

  • Errichtung des integrierten EDV-Systems, das eine rechnergestützte Erwerbung, Katalogisierung und Verbuchung beinhaltet sowie Online-Katalogrecherchen erlaubt
  • Optimierung der städtischen Bibliotheksstandorte
  • Bestandserneuerung und retrospektive Bestandsergänzung im Zuge der gesellschaftlichen Veränderungen
  • Integration in das Kulturangebot der Stadt Leipzig, Profilierung zu einem Begegnungszentrum für die Bürger und Gäste mit Schriftstellern
  • Aufbau einer Kunstabteilung mit Artothek und Dauerausstellung zu Leben und Werk von Max Schwimmer

 


Zusammenarbeit

Das selbständige Amt im Dezernat Kultur der Stadt Leipzig kooperiert eng mit Schulen, arbeitet mit Weiterbildungseinrichtungen und Kulturinstituten der Stadt, mit Bibliotheken des In- und Auslandes, mit Vereinen und Stiftungen sowie mit Fachvereinigungen zusammen.
Nationale und internationale Mitgliedschaften: DBV, IFLA, INTAMEL, AIBM, Gesellschaft für Musikforschung, Neue Bachgesellschaft e. V., Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V. Halle


Die Leipziger Städtischen Bibliotheken

erheben für alle Bibliotheksbenutzer gemäß der Satzung eine Gebühr. (Den aktuellen Gebührentarif finden Sie im Download - Bereich).

Die Entrichtung der Gebühr berechtigt zur:

  • Ausleihe außer Haus
  • Nutzung von PC, Multi-Media-Station, Reader Printer
  • Recherche in nichtbibliothekarischen/-bibliografischen Datenbanken
  • Nutzung von Medienbeständen, die magaziniert, archiviert oder in sonstiger Weise nicht frei zugänglich sind
 

Die Leihfrist für Bücher und Spiele beträgt in der Regel vier Wochen, für Zeitschriften, Tonträger, Videos, DVD´s und CD-ROMs eine Woche. In begründeten Fällen kann die Leihfrist verändert werden.
Liegt für entliehene Medien keine Vorbestellung vor, kann auf Antrag des Benutzers die Ausleihfrist gegen Ende ihres Ablaufs zweimal verlängert werden. Dies ist möglich per Telefon zu den jeweiligen Öffnungszeiten der Bibliothek, mit der Post, per Fax, per E-Mail, per Internet oder persönlich in der Bibliothek.

 
 

deli.cio.us Mister Wong

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