Die Universitätsbibliothek Leipzig - 1543 gegründet - gilt als die zweitälteste Deutschlands.
1891 nach Plänen des Architekten Arwed Roßbach im Musikviertel als monumentales Gebäude im Stil der Neorenaissance neu erbaut, wurde die Bibliotheca Albertina im April 1945 durch Fliegerangriff erheblich zerstört. Die ausgelagerten Bestände und Kataloge blieben jedoch weitgehend unversehrt. 60 Prozent der Bausubstanz verblieben jahrzehntelang als Ruinen, so dass die Bibliothek faktisch nur aus ihrem Westflügel bestand.
Inzwischen wurde das gesamte Gebäude in alter Schönheit wiederhergestellt und seit 2002 ist die Bibliotheca Albertina als Hauptbibliothek, geisteswissenschaftliche Zentralbibliothek und Archivbibliothek der Universität Leipzig wieder voll funktionsfähig.