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Steuerungskreis "Lernen vor Ort" |
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Wichtige Schlüsselakteure des Vorhabens "Lernen vor Ort" sind die Leiter der größten bildungsrelevanten Institutionen in der Stadt, die innerhalb des Steuerungskreises „Lernen vor Ort“ das kommunale Bildungsmanagement strategisch ausrichten.
Rolle des Steuerungskreises
Am 24.11.2010 tagte die Konstituierende Sitzung des Steuerungskreises im Ratsplenarsaal des Neuen Rathauses. Nach einer thematischen Einführung in die Ziele und die Struktur des Programms "Lernen vor Ort" in Leipzig stand die Zusammensetzung und die Rolle des Steuerungskreises auf der Tagesordnung. Oberbürgermeister Burkhard Jung beschrieb die Rolle als ein "sichtbares Bündnis der Bürgerschaft in Leipzig, das die Interessen der Gesamtgesellschaft mitdenkt".
Ein wichtiges Ziel von "Lernen vor Ort" ist es, im Jahr 2012 bildungspolitische Leitlinien im Stadtrat zu verabschieden, die größtmögliche Wirkung entfalten. Um dies zu erreichen, ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die Mitglieder des Steuerungskreises und somit die Interessen der Gesamtgesellschaft an der Steuerung des kommunalen Bildungsmanagements beteiligt sind und eng eingebunden werden.
Die folgende inhaltliche Diskussion basierte auf den Erkenntnissen des Bildungsreports Leipzig 2010, den die Stabsstelle "Lernen vor Ort" anlässlich der 1. Leipziger Bildungskonferenz am 18.10.2010 im Entwurf vorgelegt hatte. Hieraus ergeben sich zentrale Stärken und Herausforderungen der Leipziger Bildungslandschaft.
Stärken der Leipziger Bildungslandschaft
- Leipzig verfügt im überregionalen Vergleich über eine gut ausgebaute Betreuungsinfrastruktur im außerschulischen Bereich für Kinder mit weit überdurchschnittlichen Nutzerquoten.
- In Leipzig hat sich eine vielfältige Schullandschaft mit vielen inhaltlichen und konzeptionellen Bildungsangeboten entwickelt.
- In Leipzig existiert eine große Vielfalt non-formaler Bildungsangebote vom niederschwelligen Bereich bis hin zur Exzellenzförderung.
- Die Leipziger Hochschul- und Forschungslandschaft hat eine herausragende Bedeutung, sowohl als Standortfaktor als auch als Möglichkeit, durch Hochschulbildung kritische Urteilskraft und sachliche Arbeitsqualifikationen auszubilden.
Zentrale Herausforderungen
Für die zentralen Herausforderungen wurden jeweils Festlegungen für das weitere Vorgehen im Programm "Lernen vor Ort" getroffen:
- Das Bildungssystem zeigt eine hohe sozialräumliche Selektivität.
Festlegung: In den bereits ausgewiesenen Stadtentwicklungsschwerpunkten gemäß SEKo (Leipziger Osten, Leipziger Westen, Grünau) erfolgt eine besondere Förderung im Bildungsbereich und dessen Vernetzung mit anderen (sozialen) Einrichtungen gemeinsam mit verschiedenen Ämtern des Dezernates Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule und dem Dezernat Stadtentwicklung und Bau, freien Trägern und weiteren Akteuren.
- Familienbildung und Elternarbeit erreicht häufig die Gruppen mit den größten Bedarfslagen nicht.
Festlegung: Die Aktivitäten im Aktionsfeld Familienbildung und Elternarbeit von "Lernen vor Ort" zielen darauf ab, Konzepte und Strategien zu entwickeln, wie Gruppen mit den größten Bedarfslagen erreicht werden können.
- Leipzig hat eine überdurchschnittliche Quote von Schulabbrechern.
Festlegung: Es wird ein Strategiekonzept zum Thema Schulabbrecher entwickelt. Darin enthalten ist eine Aufstellung der Partner, die zur Verfügung stehen müssen sowie konkrete Maßnahmen, die die Kommune bzw. die Institutionen vor Ort ergreifen können.
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Kontakt |
Stabsstelle „Lernen vor Ort“
Tel.: 0341 123-4771 lernen-vor-ort@leipzig.de
Postanschrift Stadt Leipzig Stabsstelle „Lernen vor Ort“ 04092 Leipzig
Hausanschrift Rathaus Wahren Georg-Schumann-Str. 357 04159 Leipzig |
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Mitgliedsinstitutionen (in alphabetischer Reihenfolge) |
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Termine 2010/2011 |
- 24.11.2010
- 11.05.2011
- 11.11.2011 (vorauss.)
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Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
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