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Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig |
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Im DDR-Klassenzimmer werden originale Unterrichtsstunden angeboten. Bisher ist unser Museum das einzige in Deutschland, das sich einer solchen Auseinanderstzung mit der DDR-Schule stellt. Selbstverständlich gibt es auch ein Kaiserzeit-Klassenzimmer mit "Fräulein Lehrerin" und historischem Frühstück. Ausstellungsräume zur Volksschule und zu einzelnen bedeutenden Schulen ebenso wie Wechselausstellungen bieten ein vielfältiges Spektrum zur Leipziger Schulgeschichte. Dabei bilden Museum und Werkstatt zwei Seiten derselben Medaille. "Schule früher" kann man bei uns anfassen, erforschen, erleben und bewerten. Alle Ausstellungsideen werden in speziellen Arbeitskreisen vorbereitet und mit Zeitzeugen diskutiert. Studierende der Museologie, Kulturwissenschaftler und künftige Pädagogen beteiligen sich am Aufbau der Dauerausstellung und an der sachgerechten Archivierung. Die Sammlung umfasst derzeit ca. 40.000 Musealien aus mehreren Jahrhunderten. |
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Unsere Leitfragen zur Leipziger Schulgeschichte können auch heute noch Schule verändern: Welche Prägungen haben Menschen in der Schule erfahren, welche Einsichten haben sie gewonnen? Wie haben sie Zivilcourage erprobt, wo wurden sie zu Untertanen erzogen?
Das Schulmuseum wendet sich gleichermaßen an junge und alte Menschen. Klassentreffen, historische Projektarbeit, Schulgeschichten, Stationenlernen, Lesungen, Gespräche der Generationen, Podiumsdiskussionen, Filmpremieren, alles hat bei uns seinen Platz. |
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