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Waldarboretum |
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Das Waldarboretum im Erholungspark Lößnig-Dölitz
Entstanden auf der Fläche des ehemaligen Bergbaugebietes Dölitz gehört der Erholungspark mit etwa 95 ha heute zu den größten Naherholungsgebieten der Stadt Leipzig. Er ist zentraler Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes "Lößnig-Dölitz", dessen Grenzen nahezu identisch mit dem Bergbausenkungsgebiet des ehemaligen Dölitzer Braunkohlentiefbaus sind. Der Park ist ein wichtiges Bindeglied im Verlauf des südöstlichen Grünzuges, der sich von der historischen Kleingartenanlage "Johannistal" über den Friedenspark, den Südfriedhof, das Markkleeberger Weinteichgraben-Gebiet bis hin zur Bergbaufolgelandschaft Espenhain erstreckt.
Der Park bietet seinen Besuchern vielgestaltige Nutzungsmöglichkeiten. Ein ausgedehntes Fuß- und Radwegenetz führt zu den unterschiedlichen Erlebnisbereichen wie Spielplätzen, zur Rollerbahn, zur Gaststätte "Schäferei" und zu zahlreichen Gewässern wie dem Stauteich, dem "Schäferteich" und dem Silbersee. Einziges Fließgewässer des Gebietes ist der aus Richtung Meusdorf kommende Leinegraben. Im nördlichen Teil wurde ab 1996 eine ca. 12 ha große Fläche aufgeforstet, davon ca. 6 ha mit fremdländischen Baumarten. Dazu gehören u. a. Baumarten aus den Bereichen:
- östliches Nordamerika (z.B. Sumpfeiche, Silberahorn, Tulpenbaum)
- westliches Amerika (z.B. Riesenlebensbaum, Sitkafichte, Douglasie, Riesenmammutbaum)
- Asien (Ginkgo, Götterbaum, Maximowiczbirke)
- Europa (Edelkastanie, Walnuß, Speierling)
Ziel dieser Anpflanzung ist es die Bäume nicht als Einzelbäume, sondern in kleinen Beständen zu zeigen. Perspektivisch sollen Waldbilder aus verschiedenen Teilen der Erde mit waldartigem Charakter entstehen. Der Erlebnis- und Erholungswert wurde durch die Anlage dieses Waldarboretums verbessert; die Nutzung für pädagogische Zwecke ist möglich. |
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Sumpfzypressenwald im Tertärwald
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Der Tertiärwald im Landschaftspark Cospuden
Für die Region Leipzig war der Abbau fossiler Brennstoffe aus der Braunkohlezeit bis in die jüngste Vergangenheit prägend. Im Rahmen des Leipziger EXPO 2000 Projektes „Landschaftsnutzung - Landschaftspflege, vom Kontrast zum Konsens“ wurde auf einer Fläche von 2,7 ha, östlich der Erlebnisachse, die zum Nordufer des Cospudener Sees führt, ein Arboretum (Sammlung von Bäumen) angelegt.
In diesem Arboretum werden Waldbilder aus dem Tertiär nachempfunden. Hierfür wurden Baumarten verwendet, die heute noch existieren oder die den Baumarten des Tertiärs ähneln. Die Bezeichnung Tertiärwald bot sich, ohne den Anspruch auf wissenschaftliche Exaktheit, als allgemeinverständlicher Name an.
Weitergehende Informationen zum Tertiärwald im Landschaftspark Cospuden |
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