Das im Jahr 2000 angelegte *Feuchtbiotop* bietet dem Besucher in der III. Abteilung ein Ort der Ruhe und Besinnung.
Der Nordfriedhof wurde 1881 eröffnet. In der Ära des Oberbürgermeisters Georgi erfolgten bis 1905/1910 alle Baumaßnahmen. Es entstand ein Komplex mit Wohnhaus, Verwaltung, Leichenhalle, Kapelle und hölzernem Arkadengang.
Bis auf die Kapelle, die der Bombardierung Leipzigs am 3./4. Dezember 1943 zum Opfer fiel, werden alle Bauten heute noch genutzt. Durch neue Grabfelder, Wegebauarbeiten und nicht zuletzt durch das Anlegen eines kleinen Feuchtbiotops als ökologische Nische veränderte der Nordfriedhof in den letzten 10 Jahren sein Ansehen.
Hölzerne Laubengänge nach dem Vorbild alter italienischer Bauten geben der Feierhalle ein besonderes Gepräge. Die Inneneinrichtung wirkt schlicht, aber würdig.
Das Konzept: Gestaltung des grünen, blühenden Friedhofs, einer Begegnungsstätte der Ruhe und Besinnung soll ständig erweitert und verbessert werden.