Schönefelder Schloss und Park |
Seit Beginn des 15. Jahrhunderts besaß die Familie Thümmel das Rittergut Schönefeld bei Leipzig. Nach den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg ließ Georg H. v. Thümmel das Schloss in barocker Form wieder errichten. 1794 kam das Rittergut in den Besitz der Familie Schneider, später von Eberstein. Während der Völkerschlacht wurden das Schloss und der reich ausgeschmückte Barockpark dem Erdboden gleichgemacht.
Von 1871 bis 1876 erfolgte der Neubau des Schlosses unter Baronesse Clara Hedwig Freiherrin von Eberstein. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ließ sie den Park nach landschaftlichen Gesichtspunkten umgestalten.
In ihrem Testament verfügte die Baronesse, dass mit dem größten Teil ihres Besitzes die Mariannenstiftung ins Leben gerufen werden sollte, benannt nach ihrer Mutter, Marianne Freifrau von Eberstein.
Heute beherbergt das Schloss eine Förderschule für behinderte Kinder. 1969 wurde die Schwimmhalle und 1976 der Kindergarten auf dem Gelände des Schlossparks errichtet.
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