|
|
 |
| |
Geschichte des Wildparks Leipzig |
|
Der Wildpark entwickelte sich aus einem kleinen Damwildgehege, das der Connewitzer Mühlenbesitzer Jacob im Jahre 1904 der Stadt schenkte. Das Gehege befand sich im südlichen Auenwald, unweit der Hakenbrücke.
Im Frühjahr 1904 wurden im Revierort „Der Stempel“ 7 Stück Damwild ausgesetzt. Bis zum Februar 1906 hatte sich der Bestand auf 16 Stück vergrößert.
Die im Auwald regelmäßig auftretenden Hochwasser brachten aber manche Gefahren für die Tiere und veranlassten den damaligen Revierförster Zacharias, eine Verlegung an die heutige Stelle vorzuschlagen.
Am 1. Mai 1912 wurde eine Schutzhütte mit Schankraum eröffnet, in der neben dem Milchausschank der Verkauf von Tee, Mineralwasser und Backwaren gestattet war.
1922 erfolgte der Bau einer Wildparkgaststätte etwa im Bereich des heutigen Wirtschaftshofes. Die Sitzterrasse am Froschteich und der Rübenbunker im Gemeinschaftsgehege von Rot-, Dam- und Muffelwild sind noch Zeugen aus dieser Zeit.
Der Zweite Weltkrieg beendete die Entwicklung des Wildparks und brachte seine völlige Zerstörung.
1972 fasste die Leipziger Stadtverordnetenversammlung den Beschluss, auf dem Gebiet der ehemaligen Tiergehege einen neuen Wildpark zu schaffen.
Offizieller Baubeginn war der 1. Januar 1974. Bis zum 30. April 1978 konnte der südliche Gehegeteil fertiggestellt werden.
|
|
| |
| |
Die Gesamtanlage mit ihren heutigen Ausmaßen wurde im Oktober 1979 übergeben.
Heute ist es bei freiem Eintritt in den Wildpark für jedermann möglich, die einheimischen Tierarten und die Pflanzenwelt des Leipziger Auwaldes kennen zu lernen. |
| |
| |
|
 |
 |
 |
Kontakt
Stadt Leipzig Amt für Stadtgrün und Gewässer Abteilung Stadtforsten Teichstraße 20 04277 Leipzig Tel.: 0341 309410 |
| |
| |
|
|
 |
 |
|