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Paddeln |
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Früher wurde Leipzig auch „Pleißathen“ genannt. Zahlreiche Flüsse und Flüsschen trafen sich bei der Stadt, bildeten breite Auen und bei Hochwasser sogar Seen.
Bis weit ins 19. Jahrhundert galt die Pleiße als einer der fischreichsten Flüsse Europas. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren Ausflüge auf den Flussarmen sehr beliebt und so entstanden in Dörfern an der Mühlpleiße etliche Biergärten und Tanzgaststätten. Die Leipziger Fischer organisierten Stechkahnpartien und betrieben Badeanstalten. |
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Die Situation kippte, als die karbochemischen Betriebe in Espenhain und Böhlen ihre Produktion aufnahmen. Mitte der 1930er Jahre war die Pleiße eine stinkende Kloake, die mit Schaumkronen übersäht war. Der stark verseuchte Fluss wurde Anfang der 1950er Jahre unter die Erde verlegt. Erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde mit der Freilegung begonnen.
Durch die Stilllegung der großen Industriegebiete, die Flutung der Tagebaurestlöcher und den Ausbau der Uferwege haben Leipzigs Gewässer enorm an Attraktivität gewonnen. Heute wird die Fluss-Gewässerlandschaft aufs Neue entdeckt und bietet wieder eine große Zahl interessanter Ausflugsziele. |
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Folgende Bootsverleihe verfügen über eine Einstiegsstelle:
Klingerweg 2 04229 Leipzig Tel. 0341 4806545
Pistorisstr. 66 04229 Leipzig Tel.: 0341 4014961
Antonienstr. 2 04229 Leipzig Tel.: 0341 4011059
Schleußiger Weg 2 a 04275 Leipzig Tel.: 0341 3913089 |
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