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Hochwasserschutz in Leipzig |
Die Stadt Leipzig liegt inmitten des Zusammenflusses der Flüsse Weiße Elster, Pleiße und Parthe. Kleine Luppe, Neue Luppe und Nahle ergänzen das Gewässersystem. Die bereits vor Jahrhunderten sichtbare knotenartige Bildung im Schnittbereich der Flüsse führte zu der üblichen Bezeichnung "Wasserknoten Leipzig". Das ursprüngliche Zentrum der Schnittpunkte lag im Bereich des Zoologischen Gartens, heute ist es am Palmengartenwehr/Elsterbecken konzentriert.
Seit jeher war Leipzig durch das Zusammentreffen der Flüsse einer großen Hochwassergefahr ausgesetzt. Zur Minderung dieser Gefahr wurden in den vergangenen Jahrzehnten Maßnahmen zur Gewässerregulierung ergriffen. Gewässerprofile wurden ausgebaut sowie steuerbare Hoch- und Umflutsysteme geschaffen. Darauf basieren die heutigen Wasserläufe der Stadt mit ihren Anlagen.
Umweltgerechter nachhaltiger Hochwasserschutz besteht aus einem ganzen Maßnahmebündel: sowohl sinnvoll verknüpfte Maßnahmen des natürlichen Hochwasserrückhaltes im Einzugsgebiet (Auen) als auch technischer Hochwasserschutz durch Deiche, mobile Hochwasserschutzsysteme, Rückhaltebecken und Talsperren.
Dennoch können Pleiße und Weiße Elster nach ergiebigen Niederschlägen im Vogtland und Ostthüringen erhebliche Wassermengen in ihren Gewässerbetten führen. Kommt zu diesem Abfluss noch zusätzlich Niederschlagswasser aus dem Leipziger Raum hinzu, vergrößert sich die Gefahr für Überschwemmungen im Stadtgebiet. Deshalb ist es von großer Bedeutung für den Hochwasserschutz der Stadt, den Abfluss des Wassers zeitverzögert über die kommunalen Gewässer (Gewässer II. Ordnung) abzugeben.
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Der Hochwasserschutz an den Gewässern II. Ordnung hat folgende Ziele:
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Maßnahmen zur Gewährleistung sind dabei:
· Die Beräumung der Gewässer · Die Entkrautung der Gewässersohle · Die Entschlämmung der Gewässer · Das Anlegen von Grabentaschen zur zusätzlichen Stauraumgewinnung · Anlegen zusätzlicher Retentionsflächen · Nutzung vorhandener Teiche als zusätzlicher Stauraum · Das Abflachen der Böschungen · Die Verschwenkung der Grabenverläufe (gewundener Verlauf). |
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