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Gewässernutzung in der Vergangenheit |
Die Kraft des Wassers wurde bereits im Mittelalter zum Holztransport genutzt. Ab dem 15. Jahrhundert wurden Brenn- und Scheitholz über künstliche Kanäle aus den südlich gelegenen bewaldeten Gebieten bis in das Stadtgebiet geflößt. Die Bezeichnungen 'Floßgraben' und der 'Floßplatz' erinnern noch heute an diese Form des Holztransportes, durch den beachtliche Mengen des Bau- und Heizstoffes in die Stadt Leipzig gebracht wurden.
Auch Mühlen wurden durch die Kraft des Wassers angetrieben. --> historische Wassermühlen Dadurch entstanden bereits vor über 500 Jahren eine ganze Reihe von Mühlgräben, die unter anderem das Wasser zur:
· Nonnenmühle, · Thomasmühle, · Barfußmühle, · Angermühle, · Dölitzer Mühle · Gohliser Mühle
und weiteren leiteten. Dabei wurde nicht nur Getreide gemahlen. Auch Säge-, Papier-, Schleif-, Polier- und Pulvermühlen wurden durch die Gräben mit dem erforderlichen Wasser versorgt. |
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Die Kreuzung der alten kontinentalen Handelswege ("via regia" und "via imperia") sowie die Nutzung der Wasserkraft waren gute Voraussetzungen für die Entwicklung der einzelnen Zünfte der aufstrebenden Handelsstadt Leipzig. |
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