Seit einigen Jahren bietet beispielsweise das Familienzentrum der Caritas Begegnungsmöglichkeiten, Unterstützung und Beratung für Familien an. Das Besondere an den Kinder – und Familienzentren ist ihre unmittelbare Anbindung an eine Kindertagesstätte.
Warum ist das Projekt zeitlich begrenzt?
Wir wollen für die Bedingungen einer Großstadt im Osten Deutschlands eine tragfähige Form entwickeln, die dem Standort Leipzig gerecht wird. Gute Erfahrungen aus den anderen Bundesländern flossen in das Leipziger Konzept ein. Die wissenschaftliche Begleitung durch die HTWK unterstützt das systematische Vorgehen, so dass am Ende der dreijährigen Projektphase eine Empfehlung an den Jugendhilfeausschuss und den Stadtrat zu Leipzig gegeben werden kann. Danach wird über die weitere Entwicklung entschieden.
Was versprechen sich Familien von diesem Projekt?
Kindertagesstätten sind in den vergangenen Jahren weit mehr als ein Betreuungsangebot geworden. Hier entdecken Kinder ihre Welt. Eltern erleben die Kita als Stadtteilzentrum. Kinder– und Familienzentren verstärken die Begegnungs– und Beratungsmöglichkeiten erheblich und unterstützen dadurch Erzieher, Eltern und Kinder dabei, den besten Entwicklungsweg zu finden. Eltern sind in diesem Prozess nicht nur Empfangende, die Erwartungen erfüllt bekommen möchten. An vielen Stellen bringen sie sich selbst mit ein und teilen ihre Kompetenz und Lebenserfahrung mit anderen Familien.