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Familienzentren der Outlaw gGmbH |
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Neue wöchentliche Beratungsangebote in unseren künftigen Familienzentren Jeden Dienstagvormittag in der Kita „Am Kirschberg“ und jeden Freitagvormittag in der Kita "Karl-Heine-Straße", jeweils von 8.00 bis 11.00 Uhr, sind Kathrin Apitz (Familientherapeutin) und Elmar Matzner (Sozialpädagoge) vor Ort. Familien im Stadtteil können in den Kindertagesstätten ganz individuelle Beratung zu unterschiedlichen Themen bekommen. Das Spektrum der Beratungsangebote reicht von Erziehungsfragen, über Partnerschaftsschwierigkeiten bis hin zum Umgang mit Behörden. So kann z.B. der ALG – II Antrag mit dem Berater durchgegangen oder die Aussicht auf einen Widerspruch zu behördlichen Bescheiden diskutiert werden.
Damit finden die ersten Ideen auf dem Weg zum Familienzentrum ihre konkrete Umsetzung. Die Möglichkeit der schulischen Nachhilfe für ältere Geschwisterkinder (jeden Mittwoch ab 14.00 Uhr) wird ebenso realisiert.
Die genauen Termine finden Sie ab sofort auch in der Terminübersicht.
Identifikation mit der Idee Alle Eltern wurden in persönlichen Gesprächen über das Projekt „Kinder- und Familienzentrum“ informiert. Koordinator Elmar Matzner bot an, ihnen bei der Realisierung eigener Ideen hilfreich zur Seite zu stehen. Die Liste der Ideen, mit denen die Mütter und Väter, aber auch die Großeltern aufwarten ist lang und originell. Elternsportgruppen werden genannt, unterschiedliche Workshops nachgefragt und vor allem Räume für Elterntreffs eingefordert. Alle Eltern wissen, dass sie und wie sie den Koordinator Elmar Matzner erreichen können, um ihre konkreten Ideen und Vorstellungen einzubringen.
Zusammenfassend wurde in den Elternversammlungen der beiden Einrichtungen zum Projekt informiert. Die beiden Leiterinnen der Kitas freuen sich über die zusätzlichen Möglichkeiten zur Entwicklung ihrer Häuser. Die Idee „Starke Eltern – starke Kinder“ findet seinen Niederschlag nun über das Engagement eines Kindergartens hinaus. Zum Konzept und seiner Umsetzung diskutierten der Koordinator und die Leiterinnen mit allen Mitarbeiterinnen. Die Beratungen verliefen kontrovers, aber für die Entwicklung des Projektes sehr konstruktiv. Die Idee eines „Kinder- und Familienzentrums“ wird in den Kitas mitgetragen. Die Identifikation mit der Idee „Kinder- und Familienzentrum" wächst.
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Eltern im Blickpunkt Von den Eltern gewünschte Abendveranstaltungen widmeten sich den Themen „Erste Hilfe in Notsituationen des Kindes“ und „Integration im Kindergarten“. Weitere Workshops werden folgen. Künftig werden die Familien die Möglichkeit haben, am morgen wenn sie ihre Kinder bringen, noch einen Kaffee zu trinken und sich mit anderen Eltern oder den Erzieherinnen auf einen kurzen Schwatz einzulassen. Soweit es die Zeit erlaubt, wird auch der Koordinator vor Ort sein. Dafür werden die Empfangsbereiche im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten entsprechend gestaltet. Stehtische sollen die Kommunikationspunkte sein. Dort können sich die Eltern schon jetzt über die Angebote des Projektes „Kinder- und Familienzentrum“ an Schautafeln informieren. Außerdem können sie diese interaktiv als Angebots- und Tauschbörse nutzen. Das Angebot wird vervollständigt durch einen bereitstehenden Internetarbeitsplatz und der Möglichkeit, Kopien für Antragsunterlagen zu fertigen.
Familienzentren als Anlaufstelle für den gesamten Stadtteil Im Zentrum der Bemühungen steht darüber hinaus die intensivere Vernetzung im jeweiligen Stadtteil (Grünau und Lindenau / Plagwitz). Die Kitas selbst wollen stärker als ein Magnet im Stadtteil auftreten. Die auch schon in der Vergangenheit durch Eltern initiierten und durchgeführten Veranstaltungen (z.B. Sommerfeste, Großelterntage) stellen bereits heute solche Magneten für den gesamten Stadtteil dar. Durch die im Rahmen des Projektes zur Verfügung stehenden Ressourcen können sie qualitativ und quantitativ weiterentwickelt werden. Dafür besteht in der Elternschaft und bei den Mitarbeiterinnen große Bereitschaft.
Trotzdem ist allen klar, dass noch keine Rede davon sein kann, dass die Kitas bereits "Kinder- und Familienzentren" wären. Die Kitas nehmen teil an dem gleichnamigen Modellprojekt und befinden sich erst auf dem Weg dorthin. Elmar Matzner ist KiFaZ-Koordinator der Outlaw–Kitas „Am Kirschberg“ und „Karl–Heine–Straße“.
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