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Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012 |
Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012 wird zu gleichen Teilen an den 1943 geborenen britischen Historiker Ian Kershaw und an den 1969 geborenen US-amerikanischen Historiker Timothy Snyder verliehen. Beide Autoren befassen sich in ihren jüngsten Studien mit dem Zweiten Weltkrieg, jedoch ist ihre jeweilige historische Fragestellung so unterschiedlich, dass die Werke einander vorzüglich ergänzen und als komplementär zueinander lesbar sind. Beide Werke verbindet auch, dass sie ein tieferes Verständnis Europas für seine eigene Schreckensgeschichte ermöglichen.
Die Preisverleihung fand am 14. März zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse 2012 im Gewandhaus zu Leipzig statt.
Die Laudatio auf Ian Kershaw und Timothy Snyder (PDF 48 kB) hielt der deutsche Historiker Karl Schlögel.
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Über den Preis |
Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung wird seit 1994 jährlich vergeben und zählt zu den wichtigsten Literaturpreisen in Deutschland. Mit diesem Preis werden laut Statut Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in Buchform um das gegenseitige Verständnis in Europa, vor allem mit den Ländern Mittel- und Osteuropas, verdient gemacht haben.
Eine international renommierte Jury bestimmt die Preisträger für den mit 15.000 € dotierten Preis.
Das Kuratorium bilden die Stadt Leipzig, der Freistaat Sachsen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. und die Leipziger Messe GmbH. Die europäische Verständigung, vor allem mit Mittel- und Osteuropa, gilt den Kuratoren als ein besonderer Auftrag an die traditionsreiche Buch- und Buchmessestadt Leipzig, dazu wollen sie mit der gemeinsamen Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung beitragen.
Weitere Informationen
* Die bisherigen Preisträger |
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