Geert Mak | Der Preisträger 2008 |
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Geboren 1946 in Vlaardingen (Niederlande) lebt in Jorwerd (Niederlande)
Geert Mak erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für sein vielgestaltiges Werk, in dem er die Geschichte und Gegenwart Europas im 20. Jahrhundert erforscht und ausleuchtet. In seinen Beschreibungen einzelner und kollektiver Biographien macht er sozialökonomische Prozesse und kulturelle Veränderungen anschaulich sichtbar. Er verbindet historische Forschung mit der Position des Fragenden, Schauenden, Reisenden - und des kraftvoll Erzählenden. Amsterdam wird ihm zum Gegenstand der „Biographie“ einer Stadt; an seinem Heimatort Jorwerd demonstriert er das Verschwinden des Dorfes in Europa. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts erzählt er in „Das Jahrhundert meines Vaters“ als Familiengeschichte, in seinem opus magnum „In Europa“ als Zeitreise zu den Orten der Zerstörung und der Wiedergeburt unseres Kontinents. Geert Maks Werk zeigt uns die dissonante Vielstimmigkeit europäischer Erinnerung.
Laudatio: Johannes Willms, Journalist, Schriftsteller(Deutschland)
Johannes Willms: Laudatio auf Geert Mak Geert Mak: Dankesrede |
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