Geboren 1942 in Budapest (Ungarn), lebt in Budapest (Ungarn)
Péter Nádas erhält den Hauptpreis für sein vielgestaltiges literarisches Werk, das mit subtiler Präzision menschliche Schicksale und Beziehungen vor dem Hintergrund der Epoche des Kommunismus in Mitteleuropa beleuchtet. Hervorzuheben ist sein Roman "Buch der Erinnerung", eine Gefühlsanalyse und zugleich innere Geschichte unseres von Ideologien geprägten Jahrhunderts.
Laudatio: Péter Esterházy, Schriftsteller (Ungarn)
Geboren 1923 in Kiew (Sowjetunion, heute Ukraine), Gestorben 2010 in Freiburg (Deutschland)
Swetlana Geier erhält den Anerkennungspreis für ihre langjährige und vielseitige Übersetzertätigkeit aus dem Russischen, die sowohl Klassikern als auch lebenden Autoren gilt. Swetlana Geier hat der Rezeption der russischen Literatur in Deutschland durch ihre sprachliche Gestaltungskraft eine neue Perspektive eröffnet.
Laudatio: Andrej Sinjawskij, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler (Russland/Frankreich)