Geboren 1929 in Budapest (Ungarn) lebt in Berlin (Deutschland) und Budapest (Ungarn)
Imre Kertész erhält den Hauptpreis für sein bisheriges Gesamtwerk, das eindringlich und mit großer künstlerischer Kraft die geistigen und existentiellen Folgen des Holocaust thematisiert. Seine kühne und konsequente Darstellung des Schicksals jüdischer Deportierter und des Lebens in Diktaturen ist ein beeindruckendes Zeugnis für die Schrecken dieses Jahrhunderts.
Laudatio: László F. Földényi, Kunsttheoretiker, Literaturwissenschaftler, Essayist (Ungarn)
Geboren 1924 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechien) lebt in Paris (Frankreich)
Antonin J. Liehm erhält den Anerkennungspreis für sein Engagement als Journalist und Redakteur. Mit der Gründung seiner Zeitschrift "Lettre Internationale" hat er ein europäisches Forum geschaffen, das einen außerordentlichen Beitrag intellektuellen Austauschs über Sprach- und Ländergrenzen hinweg leistet.
Laudatio: Arne Ruth, Wissenschaftsjournalist (Schweden)