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Die Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2007 |
Gerd Koenen und Michail Ryklin erhalten den Preis zu gleichen Teilen. Beide formulieren ihre Hoffnung auf eine europäische Verständigung mit Russland, die frei von machtpolitischem Kalkül demokratischen und zivilen Prinzipien folgt.
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Gerd Koenen | Preisträger 2007 |
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Geboren 1944 in Marburg/Lahn (Deutschland) lebt in Frankfurt/Main (Deutschland)
Gerd Koenen erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für sein Werk „Der Rußland-Komplex. Die Deutschen und der Osten 1900-1945“. In seinem brillanten historischen Abriß zeichnet er die intellektuelle, literarische und politische Faszination nach, die der große östliche Nachbar auf die Deutschen ausübte. Seine Wiederentdeckung eines vergessenen Kapitels der überaus dichten und intensiven russisch-deutschen Beziehungsgeschichte vergegenwärtigt unsere Projektionen auf Russland wie auch unsere politische Verführbarkeit.
Laudatio: Kerstin Holm, Journalistin, Autorin (Deutschland)
Laudatio
Gerd Koenen: Dankesrede/
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Michail Ryklin | Preisträger 2007 |
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Geboren 1948 in Moskau (Sowjetunion) lebt in Moskau (Russland)
Michail Ryklin erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für seine politische Fallstudie „Mit dem Recht des Stärkeren. Russische Kultur in Zeiten der ‚gelenkten’ Demokratie“. Als Augenzeuge, Mitbetroffener, als subtiler Analytiker der Angst und ihrer Funktion bei der Stabilisierung von Macht beschreibt er am Beispiel eines kafkaesken Prozesses gegen Künstler und Menschenrechtler in Moskau die autoritären Tendenzen des heutigen Rußland. Sein Buch beweist eindrucksvoll das Engagement des Intellektuellen, der sich den Werten der Aufklärung verpflichtet fühlt und sie in seinem Land einfordert, wider alle Bedrohung, Einschüchterung und Ignoranz.
Laudatio: Kerstin Holm, Journalistin, Autorin (Deutschland)
Laudatio
Michail Ryklin: Dankesrede |
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