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Hugo Claus | Der Preisträger 2003 | Hauptpreis |
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Geboren 1929 in Brügge (Belgien) Gestorben 2008 in Antwerpen (Belgien)
Hugo Claus erhält den Hauptpreis für sein Gesamtwerk, in dem er immer wieder die Abgründe der modernen Zivilisation auf allen ihren Ebenen, die aus dem Inneren der Gesellschaft kommende Gewalt und die Heuchelei in der politischen Szene unbarmherzig und zugleich mit viel Sinn für das Groteske und Absurde schildert. Nach wie vor hat sein großer Roman "Der Kummer von Flandern", der die apokalyptische Dimension des Faschismus und der Kollaboration ausleuchtet, nicht an Aktualität verloren. Ihm gilt ganz besonders die Auszeichnung. Werk und Autor sind zu einem wichtigen Bestandteil des gesamten europäischen Gewissens geworden.
Laudatio: Dr. Joachim Sartorius, Lyriker, Übersetzer, Intendant der Berliner Festspiele (Deutschland)
Laudatio
Hugo Claus: Dankesrede
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Barbara Antkowiak | Die Preisträgerin 2003 | Anerkennungspreis |
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Geboren 1933 in Berlin (Deutschland) Gestorben 2004 in Berlin (Deutschland)
Barbara Antkowiak erhält den Anerkennungspreis für ihre langjährige und vielseitige Übersetzertätigkeit aus vielen mittel- und osteuropäischen Sprachen - vor allem aus dem Bulgarischen, Serbischen, Kroatischen, Slowenischen und Bosnischen -, die sie als hervorragende Kennerin und kompetente Vermittlerin ausweist.
Laudatio: Bora Ćosić, Schriftsteller (Kroatien/Deutschland)
Laudatio Barbara Antkowiak: Dankesrede |
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