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Dževad Karahasan | Der Preisträger 2004 | Hauptpreis |
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Geboren 1953 in Duvno (Jugoslawien, heute Bosnien-Herzegowina) lebt in Graz (Schweiz) und Sarajevo (Bosnien-Herzegowina)
Dževad Karahasan erhält den Hauptpreis für sein vielgestaltiges literarisches Werk, in dem Poesie und Philosophie, Tradition und Moderne, Ost und West kunstvoll miteinander verwoben sind. In seinen Romanen und Essays wird das Fremde im Eigenen lebendig, erhebt die Macht der Imagination Einspruch gegen Gewalt, Krieg und Vertreibung. Karahasans Werk steht in der besten Tradition der europäischen Aufklärung. Er setzt auf die zivilisierende Kraft der Toleranz, auf die Fähigkeit zum Dialog, auf den Widerstand des Wortes gegen die Barbarei.
Laudatio: Dr. Rupert Neudeck, Journalist, Gründer des Komitees Cap Anamur/Deutsche Notärzte e.V., Vorsitzender des Friedenskorps Grünhelme e.V. (Deutschland)
Laudatio Dževad Karahasan: Dankesrede
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Gábor Csordás | Der Preisträger 2004 | Anerkennungspreis |
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Geboren 1950 in Pécs (Ungarn) lebt in Pécs (Ungarn)
Gábor Csordás erhält den Anerkennungspreis für seine große verlegerische Leistung sowie für seine Tätigkeit als Übersetzer und vielsprachiger Vermittler bedeutender europäischer Autoren.
Laudatio: Prof. Dr. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen (Deutschland)
Laudatio Gábor Csordás: Dankesrede/ |
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