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Neuer Schwung für langjährige Städtepartnerschaft |
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(10.12.2008)
Oberbürgermeister Burkhard Jung und Dr. Gabriele Goldfuß, Leiterin des städtischen Referates für Europäische und internationale Zusammenarbeit, starten morgen – aufgrund des Generalstreiks und der Unruhen in Griechenland mit einem Tag Verspätung – zu einem zweitägigen Besuch in Leipzigs Partnerschaftsstadt Thessaloniki. Begleitet werden sie von dem griechischen Generalkonsul in Leipzig, Constantin Cakioussis, und dem Dekan der Philologischen Fakultät der Universität Leipzig, Prof. Wolfgang Lörscher.
Auf dem Programm der Reise, die der deutsche Generalkonsul in Griechenland, Walter Leuchs, intensiv mit vorbereitete und auch begleiten wird, stehen Termine im Goethe-Institut Thessaloniki, wo die Leipziger Delegation mit dem Leiter Karl-Heinz Thalmann zu einem Gespräch zusammentrifft, und in der deutsch-griechischen Handelskammer. Hier wird die Gruppe um Oberbürgermeister Jung vom Vizepräsidenten der Kammer, Lakis Marangos, und dem Direktor der Kammer von Thessaloniki, Dr. Athanassios Kelemis, empfangen. Außerdem wird die Leipziger Delegation der protestantischen Gemeinde und der deutschen Schule in Thessaloniki einen Besuch abstatten. Im Rathaus werden sich Oberbürgermeister Burkhard Jung und sein griechischer Amtskollege, Vassilios Papageorgopoulos, über neue Anknüpfungspunkte zur Belebung der langjährigen Städtepartnerschaft verständigen.
Mit der Unterzeichnung eines Protokolls zur Zusammenarbeit und Förderung der Städtepartnerschaft setzen die beiden Oberbürgermeister für die Zukunft neue Maßstäbe in der Kooperation beider Kommunen. So sollen beispielsweise gemeinsame Projekte in den Bereichen Wirtschaft und Handel angeschoben werden. Im Bildungswesen sind Jugend- und Schüleraustausche geplant und es sind Informations- und Erfahrungsaustausche auf den Gebieten Umweltschutz, Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung vorgesehen.
Die Vereinbarung über die Städtepartnerschaftsbeziehungen zwischen Leipzig und Thessaloniki wurden am 17. Oktober 1984 unterzeichnet, 1985 folgte eine Erklärung zur Zusammenarbeit zwischen der Leipziger und der Aristoteles-Universität. Derzeit ist in Leipzig ein Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft in Gründung, der – wie auch die seit Jahren aktive Deutsch-Griechische Gesellschaft "Griechenhaus-Leipzig" e.V. – für die Belebung und Erweiterung der Beziehungen zwischen beiden Kommunen weitere Akzente setzen kann.
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