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Fördersumme für freie Kunst- und Kulturprojekte sowie Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft 2010 auf dem bisherigen Höchststand
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(11.02.2010)
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In einer Zeit, in der in anderen deutschen Städten die Kulturetats sinken und die Schließung von Kultureinrichtungen avisiert wird, steigt Leipzigs Kulturetat im Vergleich zum Vorjahr an. Für die Förderung von freien Kunst- und Kulturprojekten sowie Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft werden mit Haushaltsbeschluss Ende Februar 2010 rund vier Millionen Euro zur Verfügung stehen. Diese Summe stellt den bisherigen Höchststand seit Beginn der Förderung vor 20 Jahren dar.
Für die Vergabe von Fördermittel im Kulturbereich, die auf der Grundlage der „Richtlinie der Stadt Leipzig über die Förderung freier kultureller und künstlerischer Projekte und Einrichtungen“ erfolgt, gibt es bei der Stadt Leipzig ein festgelegtes Verfahren, das auch vorsieht, mit dem Kulturausschuss Einvernehmen über den Fördervorschlag herzustellen. Dieses erfolgte in der Sitzung des Ausschusses am 15. Januar 2010. Der Verwaltungsvorschlag für die Vergabe der Fördermittel im Kulturbereich 2010 berücksichtigt vom Fachausschuss Kultur getroffene Festlegungen ebenso wie Beschlüsse des Stadtrates.
Für die Verteilung der zusätzlichen Fördermittel wurden in gleicher Sitzung vom Kulturausschuss erste Vorschläge unterbreitet. Spitzenreiter bei der Verteilung der Mittel unter den Sparten soll mit über 30 Prozent die Soziokultur sein, gefolgt von der darstellenden Kunst und der Musik.
An der Erarbeitung des Verwaltungsvorschlages zur Verteilung der Fördermittel im Kulturbereich sind seit mehreren Jahren in den einzelnen Sparten Experten der freien Kulturszene beteiligt.
Mehrfache Äußerungen der AG Leipzig + Kultur zum Förderverfahren 2010 aus den letzten Tagen, die unterstellen, dass die Verwaltung nicht korrekt arbeite, sind unbegründet und werden zurückgewiesen. Kulturbürgermeister Michael Faber sagt: „Die Vielfalt der Leipziger Kultur ist eines ihrer Markenzeichen und ein Schwerpunkt der Kulturentwicklungsplanung bis 2015. Die von der AG Leipzig + Kultur vorgetragene Meinung spiegelt nicht den tatsächlich erreichten Stand und das Verfahren der Förderung freier Kultur wider.“ Er gehe davon aus, dass die AG Leipzig + Kultur auf seinen Brief vom 5. Februar 2010 reagieren und zum Dialog zurückkehren wird.
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