Am 2. März beginnt die Flutung eines rund zehn Hektar großen Areals im Leutzscher Holz. Bis etwa 23. März wird dieses Gebiet des Hartholzauwaldes noch unter Wasser stehen.
Seit Inbetriebnahme des Burgauenbaches im März 1999 werden diese Flutungen für zwei bis drei Wochen jährlich herbeigeführt. Das geschieht durch die Regulierung des Zuflusses vom Elsterbecken oberhalb des Nahlewehrs. Untersuchungen haben ergeben, dass sich diese Überschwemmungen positiv auf die Vegetation des Auwaldes auswirken, denn Gehölze wie Spitzahorn und Schwarzer Holunder, die eigentlich nicht in den Auwald gehören, werden zurückgedrängt und typische Auwaldbäume wie Stieleichen werden dadurch gefördert. Öffentliche Wege werden durch die Flutung nicht beeinträchtigt