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Zum 325. Geburtstag von Johann Sebastian Bach: Bundespräsident wird saniertes und neu gestaltetes Bach-Museum übergeben
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(08.03.2010)
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Das Eröffnungswochenende
Am 21. März feiert die Musikwelt Bachs 325. Geburtstag. Höhepunkt in Leipzig ist am 20. und 21. März das Eröffnungswochenende für das erweiterte und neu gestaltete Bach-Museum. Es beginnt am Samstag von 10 bis 18 Uhr mit einem großen Publikumstag, der von Oberbürgermeister Burkhard Jung eröffnet wird. Angeboten werden Führungen, Konzerte und ein buntes Programm für die ganze Familie. Dazu gehören unter anderem die Uraufführung von „Bach – Szenen eines Lebens“, einem musikalischen Puppenspiel über das Leben Johann Sebastian Bachs mit dem Arche Nova Theater. Außerdem werden das Bläser-Collegium Leipzig und das Ensemble Noema zu hören sein.
Im Anschluss an einen Festakt im Alten Rathaus übergibt Bundespräsident Horst Köhler am Sonntag das neue Bach-Museum offiziell an die Besucher. Um 15 Uhr findet rund um den Thomaskirchhof die traditionelle Geburtstagsfeier "Leipzig gratuliert Bach" mit einem Geburtstagsständchen und Tortenanschnitt statt. Mit dem Geburtstagskonzert in der Thomaskirche klingt das Eröffnungswochenende aus.
Am 20. März sind Musikfans außerdem um 19 Uhr zu einer Großen Orgel- und Chornacht mit dem Gewandhauschor, dem Gewandhausorganisten Michael Schönheit und Solisten in das Gewandhaus geladen.
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Flötentöne zu Bachs Zeiten: Das Klangbild historischer Instrumente können Besucher mit wachem Ohr im neuen Ausstellungsraum ''Bachs Orchester'' aufnehmen. Museumsleiterin Kerstin Wiese und Klangkünstler Erwin Strache machten vorab den großen Lauschtest. Foto: Mahmoud Dabdoub |
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Das Bachmuseum
In dem erweiterten und neu gestalteten Bach-Museum werden Leben und Wirken Johann Sebastian Bachs und seiner Familie in einer interaktiven und multimedialen Ausstellung lebendig. In einer Schatzkammer werden originale Bach-Handschriften und andere Kostbarkeiten präsentiert. Zu den besonderen Ausstellungsstücken zählen außerdem der Spieltisch der Leipziger Johanniskirchenorgel, die Bach 1743 selbst geprüft hatte, ein Kästchen mit Relikten aus dem Bach-Grab und eine neu entdeckte Geldkassette aus dem Besitz der Bach-Familie. Ein kleiner Lustgarten, ein Hörkabinett und ein Museumscafé bieten Gelegenheit zum Entspannen und Verweilen.
„Insgesamt 7 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert. Neben Bund, Stadt und Land haben uns private Stiftungen und viele private Förderer mit etwa rund 2 Millionen Euro unterstützt“, informiert Dettloff Schwerdtfeger, Geschäftsführer des Bach-Archivs. Das Bach-Museum ist neben dem Forschungsinstitut, der Bibliothek und den vielen Veranstaltungen ein wichtiger Teil des Bach-Archivs, das jetzt auf eine 60-jährige Geschichte zurückblicken kann. Es wurde anlässlich des 200. Todestages von Johann Sebastian Bach im Jahre 1950 von Werner Neumann gegründet.
Ziel der neuen Einrichtung war die Zusammenführung und zentrale Archivierung aller Manuskripte und historischen Dokumente im Zusammenhang mit dem Komponisten sowie die Schaffung einer Bach-Forschungsstelle. Heute ist das Bach-Archiv ein weltweit renommiertes Zentrum der Bach-Forschung. Es beherbergt eine umfangreiche wissenschaftliche Spezialbibliothek zum Thema Bach. Über seinen Forschungsauftrag hinaus wendet es sich an eine breite Öffentlichkeit: einmal mit dem Bach-Museum, zum anderen mit der Durchführung international renommierter Veranstaltungen, vor allem des jährlich stattfindenden Bachfests Leipzig sowie des Bach-Wettbewerbs Leipzig.
Bach-Museum Leipzig |
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Leipzig feiert 2010 Bachs 325. Geburtstag. |
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