Das Amt für Umweltschutz hat am 1. März wieder mit der Flutung des südlichen Leipziger Auwaldes begonnen. Die Fläche im Naturschutz- gebiet „Elster- und Pleißeauwald“ wird 14 Tage überschwemmt sein. Seit 1993 untersucht das Amt in einem Pilotprojekt, wie sich Flora und Fauna durch die Flutung in diesem Bereich verändern. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich vermehrt Schwertlilien und Erlen entwickeln, aber auch verschiedene Schnecken- und Käferarten einwandern.
Leutzscher Holz überschwemmt
Eine zehn Hektar große Fläche im Leutzscher Holz steht derzeit eben-falls unter Wasser. Bis zum 23. März läuft hier die Überschwemmung, um die Auswirkungen auf die Auwaldvegetation zu beobachten. Untypische Auwaldgehölze wie Spitzahorn und Schwarzer Holunder werden dadurch zurückgedrängt, dafür fördert die Flutung die Ansiedlung der Stileiche als typischen Auwaldbaum.
Flutung des Leipziger Auwaldes Foto: Stadt Leipzig