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Weitere Annäherung zwischen Stadt und Unister
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(10.03.2010)
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Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig hat in seiner Sitzung am Dienstag die überarbeiteten Entwürfe für den Bau eines Bürohauses im Bereich Goethestraße/Brühl/Ritterstraße diskutiert.
Diese basieren auf den Überlegungen eines Gespräches am vergangenen Wochenende zwischen Oberbürgermeister Burkhard Jung, Baubürgermeister Martin zur Nedden, dem Vorsitzenden des Ausschusses, Roland Quester, und der Geschäftsführung der Firma Unister. Sie sehen insbesondere eine Reduzierung der Baumasse in den Dachbereichen von Ritterstraße und Brühl und eine stärkere Betonung der Traufkante des Objektes insgesamt durch Zurücknahme der Dachgeschosszone bei einer nur maßvollen Erhöhung des „Turmes“ im Eckbereich Goethestraße/Brühl auf insgesamt zwölf Geschosse zuzüglich eines zurückgesetzten Staffelgeschosses vor. Damit wird dem Gebot des "Einfügens" im Vergleich zu den zuletzt vorgelegten Entwürfen in stärkerem Maße Rechnung getragen.
Die Veränderungen wurden, auch vor dem Hintergrund, dass die Firma Unister bereit ist, die mit diesen Veränderungen verbundenen Reduzierungen der Nutzfläche gegenüber dem letzten Entwurf zu akzeptieren, überwiegend positiv eingeschätzt. Angesichts der Komplexität und städtebaulichen Bedeutung des Objektes sahen sich die Ausschussmitglieder in ihrer Mehrzahl allerdings noch nicht in der Lage, ein abschließendes Meinungsbild zu formulieren. Die Thematik soll daher in der nächsten Ausschusssitzung erneut behandelt werden. Zu dieser ist auch die Geschäftsführung der Firma Unister eingeladen, so dass ein direkter Meinungsaustausch stattfinden wird.
Die Einladung ist am 10. März von der Geschäftsführung der Firma Unister positiv gesehen und angenommen worden. |
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