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Kommenden Dienstag: Auswertung der Fragebogen-Aktion zum Wohnen im Alter in Leipzig im Ring-Café
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(02.09.2010)
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Wer sind eigentlich die Älteren? Ab welchem Alter ist man alt? Wie möchten die Leipzigerinnen und Leipziger ab 50 Jahren wohnen und welche Anforderungen haben sie an ihre Wohnung und an ihr jeweiliges Stadtviertel? Um diese und weitere Fragen ging es in einer repräsentativen Befragung, die im April in Leipzig stattfand. Befragt wurden 1.500 von der Meldebehörde zufällig ausgewählte Einwohner. Durchgeführt wurde die Befragung vom Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation (ISP) der FH Erfurt in Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig. Die Ergebnisse der Befragung liegen nun vor und werden der Öffentlichkeit am 7. September, 16:00 bis 18:00 Uhr, im Ring-Café (Roßplatz 8 / 9) präsentiert. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Herzlich eingeladen dazu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Wohnungsunternehmen, Vereinen und Verbänden und Stadtentwicklungs-Experten. Auch die Vertreter der Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich willkommen.
Die durchgeführte Befragung ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „Wohnen im Alter im Kontext der Stadtentwicklung“. Hintergrund des Projektes ist das starke Anwachsen der Gruppe der Älteren im Zuge des demographischen Wandels. Auch für den Wohnungsmarkt und die Stadtentwicklung nimmt die Bedeutung dieser Gruppe zu. Aktuell sind 40,11 Prozent der Leipzigerinnen und Leipziger 50 Jahre und älter; 15,16 Prozent sind bereits 70 Jahre und älter. Im Jahr 2022 wird sich der Anteil letzterer auf 23,9 Prozent erhöhen. Ähnliche Zahlen gelten für viele andere Städte Deutschlands, so auch für Gera, wo eine parallele Bewohnerbefragung stattfand. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung gilt es, innovative, zukunftsorientierte Konzepte zu entwickeln, um den unterschiedlichen Ansprüchen dieser großen Altersgruppe Rechnung zu tragen. Die Befragungsergebnisse sollen Anhaltspunkte für die bedarfsgerechte Anpassung der Wohnungsbestände, Stadt- und Quartiersentwicklung bieten. |
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