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Bibliothek Südvorstadt wird 80 Jahre alt
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(12.10.2010)
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Sie ist eine Einrichtung mit Tradition: Die Bibliothek Südvorstadt in der Steinstraße 42. Im Jahr 1929 beschlossen die Stadtverordneten Leipzigs den Neubau der zweiten Städtischen Bücherhalle. Am 14. Oktober 1930 wurde das große Gebäude im Bauhausstil eröffnet.
Im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, war die Bibliothek bis 1945 geschlossen. Nach und nach konnten die Schäden beseitigt werden. Auch der Name änderte sich mehrfach. Aus der ''Volksbücherei Süd'' (1950) wurde in den 70er Jahren die ''Stadtbezirksbibliothek Süd''. Damit einher ging das Auflösen der Magazine und der Aufbau des Freihandbestandes, der den Lesern die Buchauswahl direkt am Regal ermöglichte. 1992 wurde das Haus in zweijähriger Bauzeit rekonstruiert und die Bibliothek erhielt eine komplett neue, behindertengerechte Inneneinrichtung.
Heute trägt die Stadtteilbibliothek den Namen des damaligen Direktors der Städtischen Bücherhallen, Walter Hoffmann. Auf drei Etagen bietet sie rund 40 000 Medien an und zählt im Jahr 78 000 Besucher mit 330 000 Entleihungen.
Aktuell
Große Aufmerksamkeit gilt der Arbeit mit dem Kinder- und Jugendbuch. Autorenlesungen, die monatlich stattfindende Lesestunde bei Dämmerlicht für die kleinen Gäste und Buchpräsentationen für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts gehören zum Programm der Bibliothek. Besonders der Familientag, der in diesem Jahr am Samstag, dem 30. Oktober unter dem Motto ''Eins-zwei-drei-Hexerei!'' stattfindet, erfreut sich großer Resonanz.
Mehr Informationen zu den Städtischen Bibliotheken
www.leipzig.de/stadtbib |
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