Verunsichert oder versichert? Sozialamt hilft bei Sozialversicherungsfragen
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Verunsichert oder versichert? Sozialamt hilft bei Sozialversicherungsfragen

(09.12.2010)
 

Richtig und ausreichend sozialversichert? Häufig erhält der Versicherte auf diese Frage erst eine Antwort, wenn es um die Durchsetzung konkreter Leistungsansprüche geht. Im Gesetzesdschungel ist er damit schnell überfordert und braucht Hilfe. Doch guter Rat kann teuer werden.

Was viele nicht wissen: In Deutschland haben Gemeinden laut Sozialgesetzbuch IV die Pflicht, Auskünfte in allen Sozialversicherungsangelegenheiten zu erteilen, Anträge zu bearbeiten und weiterzuleiten. Die dazu installierten Versicherungsämter beraten kompetent, vor allem aber neutral und kostenlos. So auch in Leipzig. Hier bietet die Stadt ihren Bürgern einen unbürokratischen und umfassenden Service im Sozialamt, Bereich Versicherungsamtsangelegenheiten, Große Fleischergasse 12, an.

Umfang der Beratung

"Jeder Versicherte, der in Leipzig wohnt oder arbeitet, kann unsere Leistungen in Anspruch nehmen", erklärt Helga Wittmann, die Leiterin des dreiköpfigen Teams. Und dessen Dienstleistungen sind umfangreich. Die Damen geben Auskünfte und bearbeiten Anträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Darunter fällt nicht nur die Altersrente, sondern auch die Witwen-, Witwer- oder Waisenrente sowie die Rente infolge verminderter Erwerbsfähigkeit oder die Überführung von Anwartschaften aus Zusatzversorgungssystemen.

Kontenklärung und Rentenberatung

Geholfen wird auch bei der Kontenklärung. "Unsere Unterstützung bezieht sich nicht nur auf das Ausfüllen von Formularen. Wir helfen u. a. bei der Beschaffung fehlender Nachweise über versicherungspflichtige Tätigkeiten in der DDR," berichtet Wittmann. "Hier recherchieren wir die Rechtsnachfolge nicht mehr existenter Betriebe oder machen die Archive ausfindig, in denen die Unterlagen aufbewahrt werden". Doch Kontenklärung sei heute gar nicht mehr das Problem. Vielmehr fühlten sich die Bürger nicht zuletzt durch Urteile des Bundessozialgerichtes verunsichert. Durch die Anhebung der Altersgrenze wüssten sie nicht mehr, wann sie wirklich in Rente gehen können und welche Auswirkungen neue Urteile auf ihre Rente haben. "Die Medien suggerieren, dass fast jeder zweite Rentenbescheid falsch ausgestellt ist. Das führt dazu, dass viele ihre Rente durch private Rentenberater überprüfen lassen. Aber die kosten Geld, und wer knapp über dem Sozialhilfesatz liegt, muss mit jedem Cent rechnen", klärt Wittmann auf. Deshalb lägen heute auch viele Anträge auf Rentenüberprüfung auf ihrem Tisch, denn hier erfolge die Beratung nicht nur kostenlos, sondern vor allem transparent und unabhängig.

Weitere Aufgabenfelder

Aber nicht nur Rentenfragen werden geklärt. Zuständig ist das Team auch für Fragen zur gesetzlichen Kranken-, Unfall- und Pflegeversicherung. Fachlicher Rat wird beispielsweise oft beim komplizierten Zusammenspiel von Rente wegen Erwerbsminderung, Bezug von Kranken- oder Arbeitslosengeld gebraucht. Hier stehen die Damen auch in engem Kontakt mit den Sozialarbeitern der Kliniken.
Geht es um Widersprüche oder Rechtsbehelfe, unterstützen die Mitarbeiterinnen gern auch bei der Formulierung.

Terminvereinbarung

Jeder Fall liegt individuell und kostet daher Zeit. Daher empfiehlt sich eine Voranmeldung.

Kontakt

Helga Wittmann, Telefon: 123-4149
Barbara John, Telefon: 123-4147
Angelika Stettin, Telefon 123-4143

Sozialamt der Stadt Leipzig

 
 
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Helga Wittmann und Angelika Stettin Foto: Amtsblatt
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Fit und fix in Sachen Rente: Helga Wittmann und Angelika Stettin vom städtischen Sozialamt.
Foto: Amtsblatt


 
 

deli.cio.us Mister Wong

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