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Rechtzeitiges Impfen schützt vor Virusgrippe
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(17.09.2010)
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Das Gesundheitsamt empfiehlt, wie in jedem Jahr, wieder die kostenfreie Grippeschutzimpfung. Die Impfstoffe, die vom Paul-Ehrlich-Institut für diese Saison zugelassen wurden, entsprechen in ihrer Zusammensetzung den bewährten Grippe-Impfstoffen der Vorjahre: Sie sind fast alle ohne Wirkverstärker und enthalten kein Konservierungsmittel Thiomersal. Der optimale Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung liegt in den Monaten Oktober und November.
Wann es zur nächsten Grippewelle in Deutschland kommt, kann niemand genau voraussagen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte ist damit am ehesten zu Beginn eines Kalenderjahres zu rechnen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet, dass dann neben dem „Schweinegrippevirus“ auch andere Grippevirustypen auftreten. Der aktuelle Grippeimpfstoff schützt nicht nur gegen die „Schweinegrippe“, sondern auch gegen zwei weitere Grippevirustypen.
Wo wird geimpft?
Man kann sich beim Hausarzt oder auch im Gesundheitsamt impfen lassen. Dort wird sie bei der Impf- und Untersuchungsstelle im Gesundheitsamt, Gustav-Mahler-Straße 1-3, durchgeführt. Hier wird um eine telefonische Terminvereinbarung gebeten (Tel. 0341 123-6934).
Erweiterte Impfempfehlung
Die Impfempfehlungen der Sächsischen Impfkommission wurden in Auswertung der Pandemie erweitert. Demnach gilt die Grippeimpfung als Standardimpfung für alle Kinder ab vollendetem sechsten Lebensmonat, für alle Jugendlichen und Erwachsenen. Schwangere sollten vorzugsweise im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel zum eigenen Schutz und zum Schutz des Neugeborenen geimpft werden. Auf jeden Fall sollten alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer chronischen Grund-krankheit (z.B. Lungenkrankheit, Diabetes, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheit) geimpft werden, ebenso wie medizinisches Personal und Personal in Pflegeeinrichtungen. Auch für Reisende kann eine Influenza-Impfung sinnvoll sein. Die Impfung wird auch dann empfohlen, wenn man im letzten Jahr an Schweinegrippe erkrankt war oder dagegen geimpft wurde. |
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