Leipziger Gutenberg-Preis geht 2011 an Karl-Georg Hirsch
(02.12.2010)
Der Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig wird im Jahr 2011 an den deutschen Grafiker und Buchillustrator Karl-Georg Hirsch vergeben. Das ist das Resultat der Kuratoriumssitzung unter Leitung von Kulturbürgermeister Michael Faber. Die Verleihung findet am 24. Juni 2011 in der Deutschen Nationalbibliothek statt.
Das Kuratorium würdigt das Werk Karl-Georg Hirschs als bedeutenden Beitrag zur internationalen Bildkunst im letzten Drittel des 20. und im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. In der Begründung des Juryentscheids heißt es: "Karl-Georg Hirsch ist Zeichner, Holzstecher, Holzschneider und Radierer. In diesen klassischen grafischen Techniken hat Hirsch virtuose und meisterliche Höhen erreicht und ihnen über seine vielfältige Schülerschaft neue Horizonte eröffnet."
Der 1938 in Breslau geborene Preisträger war von 1989 bis 2003 Professor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig werden seit 1959 im Gedenken an Johannes Gutenberg Persönlichkeiten und Einrichtungen geehrt, die sich durch besonders beispielhafte Leistungen um die Förderung der Buchkunst verdient machen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis steht in der Tradition Leipzigs als historisches Zentrum für Druckqualität und Buchkunstpflege. Seit 1993 wird er im jährlichen Wechsel mit dem gleichnamigen Preis der Stadt Mainz verliehen.