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Stadtgeschichtliches Museum eröffnet zwei Ausstellungen

(23.09.2010)
 

Im September eröffnet das Stadtgeschichtliche Museum zwei neue Ausstellungen. Zum einem aus Anlass des 80. Geburtstags von Kurt Dornis die Reihe "Bilder einer Stadt" - eine Auseinandersetzung mit der unglaublichen Vielfalt der Stadtmalerei in der Leipziger Gegenwartskunst. Zum anderen die Ausstellung "Tausendfaches Glück", die im Zeichen der Faszination des Sammelns steht.
 

 
Bilder einer Stadt - Kurt Dornis

Bereits seit dem 22. September ist die Schau "Bilder einer Stadt" von Kurt Dornis zu sehen. Der 1930 geborene Künstler gehört zu den Vertretern einer "sachlichen" und "neoveristischen" Richtung der Malerei. Motive, die der Maler favorisiert, sind neben Brücken, Bahnsteigen und Gleisanlagen, auch Dachlandschaften aus den Vororten Leipzigs in ungewohnten, angeschnittenen Perspektiven. Das Museum zeigt "typische" Motive Dornis’, wie Brückendarstellungen aus Plagwitz und Details eines S-Bahn Treppenaufgangs. Auch Werke, die bisher in keiner Ausstellung zu sehen waren und eindrucksvoll die Kreativität Dornis im sechsten Jahrzehnt seiner freischaffenden Tätigkeit in Leipzig verdeutlichen, werden gezeigt.

 
Wann

22.09.2010 bis zum 28.11.2010

Wo

Neubau des Stadtgeschichtlichen Museums

Eintritt

  • für Erwachsene 3 Euro; ermäßigt 2 Euro
  • Kinder und Jugendliche bis 16 frei
  • Freier Eintritt an jedem 1. Mittwoch im Monat

 

 
Tausendfaches Glück - Privatsammlungen im Museum

Ab dem 29. September dreht sich in der Ausstellung "Tausendfaches Glück" alles um das Thema Sammeln. Für Ihre Besitzer bedeuten Sammelobjekte vieles, denn sie wurden in jahrelanger, mühseliger und oft mit kriminalistischem Spürsinn verbundener Suche zusammengetragen. 25 Sammlerinnen und Sammler aus Leipzig und Umgebung präsentieren ihre Objekte und geben einen Einblick in ihre Leidenschaft. Gezeigt werden zum Beispiel Klappzahlenwecker aus dem Fundus des Sammlers Heino Colditz oder eine hochkarätige Sammlung von Winfried Gaudlitz mit Spielzeugeisenbahnen und Blechspielzeugen, die besonders für die kleinen Besucher schön anzusehen sind.

Ein Sammelsurium an Kuriositäten und Ungewöhnlichem stellen die Objekte von Karsten Pietsch dar. Aus seiner Sammlung zeigt er musizierende Teddys, die verblüffende Ähnlichkeit mit Wagner und Mozart haben, Kästchen mit klingendem Kabelsalat und eine Wurst mit "nur" zwei Enden.

Für Forscher und Entdecker bietet sich ein atemberaubender Anblick von seltenen Mineralien aus aller Welt, aber auch jene, die in den sächsischen Bergbaulegenden Erwähnung finden.
Musikliebhabern eröffnet sich die Chance, wunderschön restaurierte , historische Musikinstrumente mit Platten und Walzen zu bestaunen.
Rundgänge und Ausstellungsgespräche begleiten die Schau.

 
Wann?

29.09.2010 bis zum 30.01.2011

Wo?

Neubau des Stadtgeschichtlichen Museums

Eintritt

  • für Erwachsene 3 Euro; ermäßigt 2 Euro
  • Kinder und Jugendliche bis 16 frei
  • Freier Eintritt an jedem 1. Mittwoch im Monat
 
 
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Kurt Dornis: Fabrik in Wahren (Glaußbruchstraße), Gouache von 1973. Foto: Steffen Talhi
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Kurt Dornis: Fabrik in Wahren (Glaußbruchstraße), Gouache von 1973.
Foto: Steffen Talhi


 
 
 
 

 
 
Symphonien: Dieser frühe Musikautomat wurde in Lokalen aufgestellt. Foto: Stadtgeschichtliches Museum

Symphonien: Dieser frühe Musikautomat wurde in Lokalen aufgestellt.
Foto: Stadtgeschichtliches Museum


 
 

deli.cio.us Mister Wong

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