Wohnungsmarktbarometer 2010 liegt vor
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Wohnungsmarktbarometer 2010 liegt vor

(02.11.2010)
 

Zunehmend ausgeglichene Marktsituation auf dem Leipziger Wohnungsmarkt

Erstmals wird auf dem Leipziger Wohnungsmarkt für die kommenden drei Jahre kein Überangebot von Wohnungen erwartet, sondern eine zunehmend ausgeglichene Marktsituation, insbesondere für sanierte Gründerzeitbestände und Eigenheime. Das weist das Wohnungsmarktbarometer 2010 aus, das Baubürgermeister Martin zur Nedden in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters vorstellte. Das Wohnungsmarktbarometer ist das Ergebnis einer regelmäßigen Befragung eines ausgewählten Kreises lokaler Wohnungsmarktakteure zur aktuellen Wohnungsmarktlage, zum Stadtumbau, zur Stadtentwicklung sowie zur künftigen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt. Um aktuellen Entwicklungen bei der Ausrichtung der Leipziger Stadtentwicklungsplanung gerecht zu werden, wurde der Fragebogen 2010 im Vergleich zu den früheren Befragungen überarbeitet und um neue Aspekte ergänzt. Der komplette Bericht steht ab 3. November unter leipzig.de/monitoring zum Download zur Verfügung.

Nachfragezuwachs in vielen Stadtgebieten

Für die einzelnen Teilmärkte erwarten die Befragten einen weiteren Rückgang des Wohnungsüberangebotes – ausgenommen die DDR-Wohnungsbestände, wo viele Akteure ein deutliches Überangebot sehen. Vor allem für den Eigenheimbereich sowie für sanierte Gründerzeitbestände gehen die Befragten auch künftig von einer deutlichen Annäherung von Angebot und Nachfrage aus. Für viele gründerzeitliche Stadtviertel wie Gohlis-Süd, Musikviertel, Schleußig und Südvorstadt erwarten die Befragten eine steigende Nachfrage. Auch für den Leipziger Westen – einem Schwerpunktgebiet der integrierten Stadtentwicklung – gehen die Wohnungsmarktakteure von einem Nachfragezuwachs aus. Bei den übrigen Schwerpunktgebieten der integrierten Stadtentwicklung – Leipziger Osten, Grünau, Schönefeld und Georg-Schumann-Straße – rechnen sie hingegen mehrheitlich mit Nachfragerückgängen.

Sinkende Leerstandsquote

Die Leerstandsquote sinkt nach Meinung der meisten Befragten leicht, der Leerstand wird sich nach Ansicht der Experten wahrscheinlich künftig vor allem auf die unsanierten Wohnungsbestände konzentrieren. Neubautätigkeit und Investitionen in den Mietwohnungsbestand dürften insgesamt ihr momentanes Niveau beibehalten.

Investitionen im Mietwohnbestand

Bei den Investitionen im Mietwohnungsbestand – nach denen erstmals für das Wohnungsmarktbarometer gefragt wurde – rechnen die Akteure für seniorengerechte Anpassungen von Wohnungen und Maßnahmen zur Einsparung von Energie mit zunehmenden Investitionen.

 
 
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Wohnungsmarktbarometer 2010 (PDF 172 kB)

Wohnungsmarktbarometer 2010 (PDF 172 kB)


 
 

deli.cio.us Mister Wong

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