Graffitiprävention: Kriminalpräventiver Rat bereitet Projekte vor
(09.12.2011)
Für die Durchführung von Graffitiprojekten in Jugendclubs und Schulen hat der Kriminalpräventive Rat der Stadt Leipzig (KPR) jetzt Zubehör für rund 1000 Euro gekauft. Erworben wurden zahlreiche Spraydosen und Caps, die bei Projekten ähnlich der erfolgreichen Gestaltung der Spundwand am Luppedamm mit Schülern des Schiller-Gymnasiums verwendet werden sollen.
Für das Jahr 2012 sind unter anderem Präventionsveranstaltungen an Schulen in den Klassenstufen sieben bis neun und die Teilnahme an der „Nacht der Kunst“ in der Georg-Schumann-Straße geplant. Hinzu kommt die Weiterführung des Projekts „Spray today – respect community!“ mit insgesamt acht Jugendclubs, unter anderem dem Jugendclub Wiederitzsch und dem „PR-Club“ Wahren.
„Spray today – respect community!“ bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich direkt mit dem Thema Graffiti auseinander zu setzen und Jugendclubs selbst kreativ zu gestalten. Graffiti ist hier gewünscht und respektiert – regelmäßig können Platten und Wände gestaltet und ausgestellt werden. Durchgeführt werden die Präventionsveranstaltungen von Polizeiobermeisterin Arlette Rühle.
Der KPR ist seit 16 Jahren Schnittstelle zwischen Kommune, Polizei und Bürgern. Mit dem Ziel der Vorbeugung werden nicht nur Informationen zur Kriminalitätslage gesammelt und ausgetauscht, sondern auch präventiv Weichen gestellt. Aktivitäten sind u. a. die Arbeitsgruppen „Fußball und Sicherheit“, „Graffiti“, „Extremismusprävention“ und „Sicherheit in Kleingärten“.