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Leipzig erhält neues Amt für Jugend, Familie und Bildung
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(12.01.2011)
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Künftig werden Bildungs-, Jugend- und Familienthemen in der Stadt Leipzig in einem neuen Amt für Jugend, Familie und Bildung enger aufeinander abgestimmt und vernetzt. Diesem Vorschlag von Bürgermeister Thomas Fabian hat der Oberbürgermeister in seiner gestrigen Dienstberatung zugestimmt. Die dazu notwendige Zusammenführung von Schulverwaltungsamt und Jugendamt soll bis zum 30. Juni abgeschlossen sein.
Damit wird die Ämterstruktur neuen bildungspolitischen Erfordernissen angepasst. „Schulisches, soziales und emotionales Lernen findet vor Ort in den Kommunen statt. Daher ist es wichtig, die Aktivitäten von Jugendhilfe und Schule stärker aufeinander abzustimmen. Mit dem neuen Amt für Jugend, Familie und Bildung nutzen wir vorhandene Kompetenzen für die Förderung von Kindern und Jugendlichen noch besser und schaffen die strukturellen Voraussetzungen für eine zukunftsorientierte Bildungs- und Jugendpolitik in der Stadt Leipzig“, so Bürgermeister Thomas Fabian. „Es geht insbesondere darum, Bildungsbenachteiligung abzubauen und Bildungschancen zu fördern.“
Konzept "Kommunale Bildungslandschaft"
Unter dem Stichwort "Kommunale Bildungslandschaft" wurden die vielfältigen in Leipzig vorhandenen Bildungsangebote in den letzten Jahren verstärkt vernetzt und weiterentwickelt. Dazu gehören die Entwicklung und der Ausbau von Ganztagsangeboten an Schulen, die Durchführung des Projekts Regionales Übergangsmanagement und die Umsetzung des Bundesprogramms "Lernen vor Ort". Vor allem durch "Lernen vor Ort" konnten bereits wichtige Schritte in Richtung einer gemeinsamen Steuerung für die Themen Erziehung und Bildung gegangen werden.
Ziele der jetzt beschlossenen Zusammenführung von kommunaler Schulträgerschaft mit dem öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe sind:
- Steuerungsmöglichkeiten der Kommune im Bereich Bildung ausbauen,
- Kooperationen zwischen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen stärken,
- Schnittstellen von Jugendhilfe und Schule optimieren,
- Ganztagsangebote und schulische Angebote sowie Angebote der Jugendhilfe vernetzen,
- Hort und Kinderkrippe/Kindergarten besser abstimmen,
- das Bildungsmanagement "Lernen vor Ort" strukturell an zentraler Stelle in der neuen Ämterstruktur verankern.
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