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Weltverkehrsforum zum fünften Mal in Leipzig
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(24.05.2011)
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Mehr als 1.000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden zur weltweit wichtigsten jährlichen Diskussionsplattform des Verkehrssektors – dem Weltverkehrsforum (International Transport Forum ITF) – vom 25. bis 27. Mai in Leipzig erwartet. Das Weltverkehrsforum, das in diesem Jahr unter dem Thema "Verkehr und Gesellschaft" steht, wird durch das International Transport Forum der OECD veranstaltet und ermöglicht die internationale Diskussion von mehr als 50 Staaten.
Leitthema 2011: Verkehr und Gesellschaft
Das diesjährige Leitthema "Verkehr und Gesellschaft" greift die vielfältigen Berührungspunkte des Verkehrs im Alltag der Menschen auf, wobei auf alle Arten des Personen- und Güterverkehrs verkehrsträgerübergreifend eingegangen wird. An den drei Tagen des ITF werden Minister aus 52 Staaten gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft die zukunftsweisenden Fragestellungen aus den Bereichen Verkehr und Mobilität diskutieren. Im Mittelpunkt steht dabei, den Nutzen des Verkehrs für Bürgerinnen und Bürger wie auch als Basis für die wirtschaftliche Entwicklung bei gleichzeitiger Sicherung eines nachhaltigen Verkehrs zu erörtern. Die "Wege zur Nachhaltigkeit im städtischen Verkehr" stehen im Fokus des Runden Tischs der Bürgermeister und Experten am letzten Konferenztag. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Jung werden die Politiker und Fachleute aus mehr als zehn Städten ihre Erfahrungen und Visionen diskutieren.
Oberbürgermeister Jung führt mit dem Rad durch Leipzig
Erstmals findet in diesem Jahr die sogenannte "Active Transportation Tour" statt. Mit Oberbürgermeister Burkhard Jung an der Spitze werden die ITF-Teilnehmer Leipzig auf dem Fahrrad erleben können. Die Route führt vom Augustusplatz über den Hauptbahnhof zum Zoo, weiter geht es dann durch das Rosental und das Waldstraßenviertel zum Museum an der Runden Ecke, vorbei an der Thomaskirche und am Neuen Rathaus bis zum Zielpunkt am Bundesverwaltungsgericht.
"Mit der Fahrradtour verbindet sich nicht nur das Ziel, die Besucher mit den schönsten und interessantesten Seiten von Leipzig bekannt zu machen, sondern es geht dabei auch darum, unser Konzept als ‚Stadt der kurzen Wege’ erlebbar zu machen", betont OBM Jung. "Hier wollen wir mit einem guten Beispiel vorangehen und weitere Impulse für die Verbesserung der städtischen Mobilität und die Steigerung der Lebensqualität setzen.
Neben der weiteren Förderung der Zugänglichkeit und Erreichbarkeit der alltäglichen Wege durch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel steht für uns die Erweiterung der bereits bestehenden Fahrradinfrastruktur und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität im innerstädtischen Bereich im Mittelpunkt", so Jung weiter.
In der Realisierung des Stadtentwicklungsplans Verkehr und öffentlicher Raum und der Umsetzung des Radverkehrsentwicklungsplans 2010 – 2020 hat Leipzig bereits gute Fortschritte gemacht und die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung in den kommenden Jahren gestellt. So hat sich die Gesamtlänge der Radwege hat sich von 74 km im Jahr 1990 auf über 300 km bis heute mehr als vervierfacht. Durch die systematische Aufstellung von "Leipziger Bügeln" hat sich das Angebot an Fahrradabstellmöglichkeiten deutlich verbessert.
Weitere Informationen
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Oberbürgermeister Jung |
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