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199. Jahrestag der Völkerschlacht
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(12.10.2012)
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1813, so schreiben die Geschichtsbücher, hat mit der Völkerschlacht die größte Feldschlacht der Weltgeschichte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts stattgefunden. Leipzig spielt in den Tagen vom 16. bis 19. Oktober 1813 eine tragende Rolle. Alliierte Truppen fügen dem napoleonischen Heer vor den Toren der Stadt die entscheidende Niederlage zu – Napoleons Vorherrschaft in Europa ist gebrochen. Zu beklagen sind Zehntausende Tote und Verwundete, hinterlassen sind verwüstete Schlachtfelder und Not leidende Menschen.
Veranstaltungen zum Jahrestag
199 Jahre liegt die Schlacht zurück, an die heute nicht nur traditionelle, sondern lebendige Erinnerungen geknüpft sind. Der Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V. und viele Partner bieten vom 18. bis 21. Oktober beispielsweise historische Gefechtsdarstellungen im Agra-Park Markkleeberg (20.10., ab 13.30 Uhr), Biwaks an den Torhäusern Markkleeberg und Dölitz oder zivile Szenen in Liebertwolkwitz, das sich vom 19. bis 21. Oktober in ein Dorf im Jahr 1813 verwandelt. Alles ergänzt durch Gedenkkonzert und Kranzniederlegung (21.10., 11 Uhr) am beeindruckendsten Mahnmal der Schlacht, dem Völkerschlachtdenkmal.
Doppeljubiläum 2013
Eingeweiht 1913, begeht es gemeinsam mit der Völkerschlacht 2013 ein Doppeljubiläum: 200 Jahre Völkerschlacht und 100 Jahre Denkmal. Eine Festwoche, zu der Gäste aus ganz Europa erwartet werden, bildet den Höhepunkt der Feierlichkeiten.
Sonderpublikation
Doch schon jetzt stehen viele Aktivitäten im Zeichen des Jubiläums. Aktuell erscheint beispielsweise am 18. Oktober im Buchhandel eine deutsch-englischsprachige Publikation unter dem Titel„1813 – 1913 – 2013. Leipzig und die Völkerschlacht“. Auf 52 Seiten und reich bebildert gibt die Broschur einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Ereignisse 1813 und gleichzeitig einen Ausblick auf die Feierlichkeiten 2013. Die Leipziger Medien Service Gesellschaft hat sie gemeinsam mit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) unter Mitarbeit des Stadtgeschichtlichen Museums herausgegeben.
Weitere Informationen:
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Werbemotiv. Foto: LTM/ Olaf Martens |
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