Der Verein Gedok Leipzig/Sachsen e. V., der sich der Kunstförderung verschrieben hat, lädt am 16. Januar ein zur Finissage seiner Ausstellung „Verdichtet - was war - was ist - was wird sein“. Die Veranstaltung findet von 11 bis 15 Uhr in der unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses statt.
Die Ausstellung
Die Ausstellung, die der Verein anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums zeigt, präsentiert ca. 40 künstlerische Positionen unterschiedlicher Medien von Künstlerinnen des Gedok e. V. aus den letzten 20 Jahren, u.a. von Christel Blume-Benzler, Anja Böttger, Katja Enders, Isolde Hamm, Ute Hartwig-Schulz, Renate Herfurth, Rita Jorek, Rosemarie Kaufmann-Heinze, Angelika Rochhausen, Sigrid Schmidt, Dora Schönefeld, Susi Sonnenkalb, und Grit-Ute Zille.
Programm der Finissage am 16. Januar:
- 11:00 Uhr Musik, Pianistin Sophie Auerbach
- 11:05 Uhr Begrüßung, Brunhild Fischer
- 11:10 Uhr Konzert, Pianistin Sophie Auerbach
- 11:20 Uhr Sätze zur Gedok Leipzig, Ute Hartwig Schulz, Musik, Pianistin Sophie Auerbach
- 12:00 Uhr Was wäre Leipzig ohne Kultur? Andreas Müller, Erster Bürgermeister der Stadt Leipzig
- 12:15 Uhr Künstlerinnengespräche u.a. mit Anja Böttger, Ute Hartwig Schulz. Klavierimprovisationen, Gisela Kohl-Eppelt
- 14:00 Uhr Performance, Anne Heising
- 14:45 Uhr Leipziger Kulturszene, Susanne Kucharski-Huniat, Amtsleiterin des Kulturamtes
- Außerdem wird der Katalog zur Jubiläumsausstellung präsentiert, signiert und verkauft.
Der Gedok e. V.
Die Gedok ist der Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer und als eingetragener Verein (e. V.) das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen der Sparten Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik. Der Verband entstand 1926 als Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen in Hamburg, um die künstlerische Tätigkeit und die Talente von Frauen zu fördern und um ihr gleichberechtigtes Wirken zu unterstützen.
Die Gruppe Gedok Leipzig/Sachsen e. V. wurde im Jahr 1991 neu gegründet und feiert mit dieser Ausstellung Ihr 20-jähriges Jubiläum. Hier existierte bereits eine Gedok-Gruppe von 1930 bis 1945. Deren Vorsitz hatte bis 1933 Edith Mendelssohn Bartholdy inne.
Die Gedok kann sich auf so namhafte Künstlerinnen und Schriftstellerinnen berufen wie Mary Wigman, Annette Kolb, Ricarda Huch, Charlotte Behrend-Corinth, Clara Westhoff-Rilke, Marie-Luise Kaschnitz, Rose Ausländer oder Käthe Kollwitz.
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