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Grünanlagen und Brunnen vor der Ringbebauung am Roßplatz werden saniert

(03.08.2012)
 
spacer Die gesamte Anlage mit ihrer markanten Bebauung entstand in den Jahren 1953 - 1955
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Der Roßplatz im Jahr 1969. Foto: Stadtarchiv Leipzig

Der Freiraum vor dem Ringcafé am Roßplatz erhält wieder seine historische Gestaltung. Nachdem bauvorbereitende Arbeiten bereits angelaufen sind, hat Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal heute (3. August) den Grundstein zur Sanierung der Grünanlage und der Brunnen gelegt.

Am 12. Oktober soll die Einweihung stattfinden. Heiko Rosenthal kommentiert: „Diese Anlage hat einen hohen Stellenwert. Zusammen mit der Ringbebauung im Hintergrund ist sie eines der wenigen noch erhaltenen Zeugnisse für den Städtebau der 1950er und 1960er Jahre. Ihre Konzeption zeichnet sich durch große gestalterische Qualität aus. Diese Qualität wieder sichtbar zu machen, ist das Ziel unseres Vorhabens.“

Die Freifläche Roßplatz entstand zwischen 1953 und 1955 im Zusammenhang mit der vom Architektenkollektiv Rudolf Rohrer entworfenen Ringbebauung und galt als vorbildlich.

 
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Nach Sanierung der Grünflächen und Wiederherstellung der Springbrunnen. Visualisierung: Spiel.Raum.Planung. Almuth Krause

Im Laufe der Zeit freilich veränderte sie mehrfach ihr Aussehen. Mit den 1969 errichteten Brunnen erlangte sie ihre größte gestalterische Qualität. An jener Zeit orientiert sich nun die Neugestaltung. Geplant ist die Wiederherstellung der Anlage in ihrer ursprünglichen Großzügigkeit.

Dazu gehört die Rodung von Gehölzen und Bäumen, die seit den 1970er Jahren den Raum einengen und die Sicht auf die Ringbebauung beeinträchtigen. Maße, Lage und formale Gestaltung der Brunnen sowie die Form der Fontänen entsprechen dem historischen Vorbild. Als Schmuckbepflanzung ist eine Staudenrabatte vorgesehen, die dem Bogen der Ringbebauung folgt. Sie nimmt in abgewandelter und abstrahierter Form auch das Motiv der kreisrunden Beete auf, die in den 1950er Jahren existierten. Ferner entstehen neue Wege und Sitzgelegenheiten.

Die Kosten für das Projekt werden mit rund 750.000 Euro veranschlagt. Finanziert werden sie zu 80 Prozent aus dem Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“, die
restlichen Gelder sind Eigenmittel der Stadt und eine Spende
der LWB in Höhe von 11.300 Euro für die Ausstattung.

 
 
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