Ideen für die Straße des 18. Oktober im Bereich Alte Messe
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Ideen für die Straße des 18. Oktober im Bereich Alte Messe

(06.02.2012)
 

Für das schlüssige Gesamtkonzept der Stadt Leipzig für den Straßen- und Stadtraum rund um die Straße des 18. Oktober auf dem Areal der Alten Messe liegen jetzt erste Vorstellungen auf dem Tisch. Sie sind Ergebnis einer Gutachterwerkstatt, die die für die Entwicklung und Vermarktung der Alten Messe zuständige Stadt-Tochter LEVG gemeinsam mit der Stadt ausgelobt hatte. Anlass des Verfahrens war der geplante Neubau eines Porta Möbelhauses auf einem Grundstück zwischen der Prager Straße und der Straße des 18. Oktober.

In einem konkurrierenden und diskursiven Verfahren sollte im Rahmen der Werkstatt ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Straßen- und Stadtraum der Straße des 18. Oktober auf dem Areal der Alten Messe hinsichtlich der Erschließung für Porta und der damit verbundenen Verkehrsführung gefunden und eine tragfähige Lösung für die Realisierung des Kernstückes erarbeitet werden.

Zudem war die Aufgabe, entsprechende Lösungen für die Gestaltung der sich in Richtung Deutscher Platz und Parkplatz An der Tabaksmühle anschließenden Bereiche zu finden. Der Charakter der Straße des 18. Oktober als von Baumreihen gesäumte Sichtachse auf das Völkerschlachtdenkmal soll erhalten bleiben. Für die Flächen auf dem Mittelstreifen im Kernbereich zwischen Perlickstraße und der Straße Alte Messe erwartete die Ausloberin von der Werkstatt Ideen für neue kommerzielle, kulturelle oder sonstige Nutzungen, die temporäre Sonderveranstaltungen wie Märkte, sonstige Verkaufs-, Theater- oder Musikveranstaltungen ermöglichen.

Zur Teilnahme als Gutachter waren fünf Büros eingeladen worden:

  • agence ter, Karlsruhe
  • bgmr, Berlin/Leipzig
  • DNR, Daab Nordheim Reutler, Leipzig mit Seelemann Landschaftsarchitekten, Markkleeberg
  • Bürogemeinschaft Hinrichsenstraße 3, Almuth Krause mit Stadtlabor und Hobusch + Kuppardt, Leipzig
  • KARO* architekten, Leipzig


Das Obergutachtergremium hat vorgeschlagen, die Entwürfe des Büros agence ter und der Bürogemeinschaft Hinrichsenstraße 3 zu einem gemeinsamen Rahmenplan weiterzuentwickeln.

Vom 13. Februar bis 2. März haben die Leipzigerinnen und Leipziger Gelegenheit, die Ergebnisse der Gutachterwerkstatt kennen zu lernen. Dann werden sie in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses zu sehen sein.
(Öffnungszeiten: montags und mittwochs 8:00 – 15:00 Uhr, dienstags 8:00 – 18:00 Uhr, donnerstags 8:00 – 16:30 Uhr, freitags 8:00 – 13:45 Uhr)

Seit den 1990er Jahren hat sich das Areal auf der Grundlage des im Jahr 1993 beschlossenen und inzwischen aktualisierten Rahmenplans Alte Messe kontinuierlich entwickelt. Hier siedelten sich die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank für Sachsen und Thüringen sowie Forschungseinrichtungen und Firmen an wie das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, die Biocity Leipzig, das Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum der Universität Leipzig (BBZ) und das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie. Die Firmenzentrale der Haema AG, des größten unabhängigen deutschen Blutspendedienstes, ist derzeit im Bau.
Die Ansiedlung weiterer Pharma-Unternehmen und Therapiezentren wird vorbereitet. Zudem hat sich auf der Alten Messe die Automeile mit Autohäusern der Marken BMW, Mercedes Benz, Honda, Volkswagen etabliert, Soccerworld, IceArena, Pantheon und ein Hit-Markt Leipzig ziehen Besucher in das Quartier.

 
 
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Entwurf für eine mögliche zukünftige Gestaltung der Straße des 18. Oktobers
lupe

Entwurf für eine mögliche zukünftige Gestaltung der Straße des 18. Oktobers
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deli.cio.us Mister Wong

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