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Bürgerbeteiligung: ''koopstadt''-Broschüre zeigt Projekte in Bremen, Leipzig und Nürnberg
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(26.01.2012)
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Die erfolgreiche Einbeziehung möglichst vieler Bürger in die Stadtentwicklung ist Gegenstand einer jetzt erschienenen Publikation des Gemeinschaftsvorhabens „koopstadt“ der Städte Bremen, Leipzig und Nürnberg. Anhand jeweils dreier Beispiele wird gezeigt, wie in den drei Städten Beteiligungsverfahren funktionieren können – auf Stadtebene, im Stadtteil und auf Projektebene. Zu den ausgewählten Vorhaben gehören u. a. die Rahmenplanung für das Neue Hulsberg Viertel in Bremen, das Nürnberger Projekt „Kunst Nordost 2011“ und die Aufwertung des Quartiers um die Josephstraße in Leipzig. Die Publikation stellt die jeweiligen Ziele des Projektes dar und informiert über den speziellen Ablauf des Beteiligungsverfahrens, die Beteiligten und die erreichten Ergebnisse. Sie kann als pdf-Datei auf der Webseite von koopstadt www.koopstadt.de heruntergeladen werden. Dort sind auch weitere Informationen zu „koopstadt“, den Projektpartnern und Themenfeldern zu finden. In Papierform ist die Broschüre kostenlos im Stadtplanungsamt (Abteilung Stadtentwicklungsplanung, Neues Rathaus, Zi. 470) erhältlich.
„koopstadt“ wurde 2008 im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes gestartet. Kern des Vorhabens sind Austausch und Kommunikation zu aktuellen Fragen der Stadtentwicklung. Der aktuelle Werkstattbericht zur Beteiligung stellt erprobte Projekte der drei Städte und die relevanten Ergebnisse des fachlichen Austausches dar. Ziel ist es alltagstaugliche Strategien weiterzugeben und einen Beitrag zur Findung von Standards guter Kommunikation und zu deren Umsetzung im Alltag. Die Broschüre formuliert auch Ansprüche an Informations- und Beteiligungsverfahren, die wichtige Anregungen für eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis liefern sollen.
Die in den drei Städten gewählten unterschiedlichen Verfahren machen deutlich, welche Voraussetzungen für erfolgreiche Beteiligung nötig sind: fundierte und zugleich zielgruppenorientierte Information, ein ausreichender Zeitraum und nicht zuletzt die Bereitschaft aller am Planungsprozess Beteiligten, Situationen und Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Mit der Diskussionsreihe in der Volkshochschule Leipzig oder der mobilen Bürgerversammlung sowie den Altstadtspaziergängen in Nürnberg wurden Formate gefunden, mit deren Hilfe Bürger auf unterhaltsame Weise informiert, interessiert und zur Beteiligung motiviert werden können.
Kontakt: Silvia Haas, Stadtplanungsamt, Abt. Stadtentwicklungsplanung Tel.: 0341 / 123-4933 E-Mail: Silvia.haas@leipzig.de
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