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Prof. Dr. Marius Grundmann |
- Marius Grundmann wurde 1964 in Berlin geboren
- 1983 bis 1988 Physik-Studium an der Technischen Universität (TU) Berlin
- 1991 Promotion: "Heteroepitaxie von InP auf Si" (summa cum laude)
- 1992 post-doc bei Bell Communications Research, Red Bank, NJ, USA
- 1994–2000 Oberingenieur mit Lehrtätigkeit an der TU Berlin
- 1995 Habilitation
- seit 12/2000 Hochschulprofessor an der Universität Leipzig, Institut für Experimentelle Physik II, Abt. Halbleiterphysik
- seit 01/2002 Direktor des Instituts für Experimentelle Physik II der Universität Leipzig
- seit 2004 Coordinator of European Network of Excellence SANDiE "Self-assembled semiconductor nanostructures for new devices in photonics and electronics"
- seit 2008 Stellvertretender Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs SFB 762 "Funktionalität oxidischer Grenzflächen"
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Der 46-jährige Physiker Marius Grundmann hat eine völlig neue Art von durchsichtigen bzw. unsichtbaren elektronischen Bauelementen entwickelt. Damit eröffnen sich bisher ungeahnte Anwendungsmöglichkeiten wie Displays auf Fenster- oder Autoscheiben oder elektronische Tapete, die ihr Muster je nach Geschmack, Laune oder Tageszeit wechselt. Ein Handy könnte in Zukunft – bis auf die weiterhin sichtbare Batterie – wie eine Glasscheibe aussehen. Mechaniker hätten mit solchen Displays die Möglichkeit, gleichzeitig Bauteil und eingeblendeten Bauplan zu sehen, und könnten so Reparaturen schneller und fehlerfreier vornehmen. |
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Prof. Dr. Marius Grundmann Foto: Universität Leipzig
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