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Standort Wilhelm-Leuschner-Platz |
Die Gebäude am ehemaligen Königsplatz wurden im 2. Weltkrieg zerstört, die Fläche liegt noch immer brach. 1945 wurde der Platz dem sozialdemokratischen Politiker Wilhelm Leuschner gewidmet, der als Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 hingerichtet wurde. Der Wilhelm-Leuschner-Platz grenzt direkt an den Promenadenring und das Neue Rathaus. Am 09. Oktober 1989 gelang es, den Demonstrationszug am Wilhelm-Leuschner-Platz zu einem Ring zu schließen. Das Hauptportal des Neuen Rathauses wurde der Ort, an dem spontane Kundgebungen stattfanden und politische Forderungen artikuliert wurden. |
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Die Stadt Leipzig plant die Wiederherstellung der ovalen Grundform des ehemaligen Königsplatzes, der die Innenstadt mit der lebendigen Südvorstadt verbinden soll. Bereits jetzt liegt am Platz der zweitgrößte Umsteigeknoten der LVB. Mit dem Bau der City-Tunnel-Station Wilhelm-Leuschner-Platz, der damit wachsenden Kundenfrequenz und der einfachen Überquerungsmöglichkeit des Ringes wird der Bereich seine jetzige „gefühlte” Randlage verlieren und sich zu einem vitalen urbanen Platz entwickeln. |
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Der Standort bietet aufgrund seiner Lage und Größe dem Denkmal eine großzügige und prominente Einordnung. Die Baufreiheit des Platzes wird nur im Norden durch die Station des City-Tunnels eingeschränkt. Es besteht die Chance, die notwendige Neugestaltung der Platzanlage zeitlich und gestalterisch eng mit dem Entwurf des Denkmals zu koppeln. Dies betrifft auch eine kostengünstige Verbindung mit den bereits geplanten Maßnahmen zur Umfeldgestaltung des City-Tunnels.
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Lageplan (Stadtplanungsamt)
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Am 6. November versammelten sich viele Menschen vor dem Neuen Rathaus und legten Transparente nieder. (Foto: Edith Tar)
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Aktuelle Situation am Wilhelm-Leuschner-Platz: Baustelleneinrichtung für den City-Tunnel (Foto: Büro Kaufmann)
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geplante städtebauliche Situation nach Fertigstellung des City-Tunnels
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