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Leipzig unterstützt 2008 und 2009 zwei UNICEF-Programme

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Logo UNICEF-Städtepartnerschaft Leipzig Stadt für Kinder

 
Afrika ist die Heimat der Kinder, für die sich Leipzigerinnen und Leipziger während der Städtepartnerschaft mit konkreten Projekten besonders engagiert haben.
 
Unter dem Motto „Stadt für Kinder“ sammelte Leipzig 2008 und 2009 für die beiden UNICEF-Programme "Schulen für Afrika" und "Das Überlebenspaket" speziell für den Niger.
 

 

Schulen für Afrika

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Schüler in Afrika UNICEF/Giacomo Pirozzi
Im südlichen Afrika geht nur jedes zweite Kind zur Schule. Foto: UNICEF/Giacomo Pirozzi

 

Ein Platz im Klassenzimmer für jedes Kind

In den Ländern Afrikas südlich der Sahara gehen etwa 45 Millionen Kinder nicht zur Schule – das ist fast jedes zweite Kind. Nirgendwo sonst sind Kinder bei der Bildung so benachteiligt wie in Afrika. Besonders auf dem Land sind die Schulen oft überfüllt, schlecht ausgestattet oder zu weit entfernt.
 
UNICEF und die Nelson-Mandela-Stiftung haben deshalb die Aktion „Schulen für Afrika“ ins Leben gerufen. Ziel des umfassenden Bildungsprogramms ist es, zwei Millionen Kinder in die Schule zu bringen. UNICEF hilft, einfache Schulen zu bauen oder instandzusetzen. Auch für Trinkwasseranschluss und Latrinen wird gesorgt. Die Kinder erhalten Hefte, Stifte und weiteres Schulmaterial, UNICEF schult auch zusätzliche Lehrer. Die Dorfbewohner und die Lokalregierungen helfen mit und übernehmen Verantwortung für ihre Schulen – eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige Hilfe. mehr...

 

Das Überlebenspaket

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Kinder in Afrika Foto: Radhika Chalasani
UNICEF hat ein Maßnahmenpaket für das Überleben von Kindern entwickelt. Foto: Radhika Chalasani

 

Mit einfachen Mitteln das Überleben sichern

Niger liegt in der von Dürreperioden geplagten Sahelzone und gehört zu den ärmsten Ländern. Jedes zweite Kind ist chronisch mangelernährt, das Leben jedes zehnten durch Mangelernährung akut bedroht.

Besonders kritisch ist die Situation in der Region Zinder im Süden. UNICEF hilft hier, über 8.000 schwer mangelernährte Kinder in therapeutischen Ernährungszentren zu behandeln. Sie erhalten Spezialmilch, Medikamente und - sobald sie wieder feste Nahrung zu sich nehmen können - eine nahrhafte Erdnusspaste. 2.000 Mütter bekommen von UNICEF jeweils eine Ziege. So können sie ihre Kinder mit Milch versorgen und die Zicklein verkaufen.

UNICEF klärt zudem über Malaria auf, stellt Medikamente bereit und schult Gesundheitshelfer in der Behandlung erkrankter Kinder. Von dem Programm in Zinder werden insgesamt 560.000 Kinder und 137.000 Schwangere profitieren. mehr...

 
 

deli.cio.us Mister Wong

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