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Christopher-Street-Day in Leipzig |
Leipzig ist schon immer ein bisschen anders als andere Städte. Während in Metropolen der Christopher-Street-Day von einer bunten kommerzialisierten Parade geprägt ist, schaffen es die Leipziger Lesben, Schwulen und Transgender wahrhaftig an den Stonewall–Aufruhr in der Christopher Street zu erinnern. Im Juni 1969 begann es dort - zum ersten Mal setzten sich die totalen Außenseiter, Menschen, die keinen Platz in der Gesellschaft hatten, zur Wehr. „Die erste Nacht war ein Aufstand, die zweite und dritte Nacht war eine Rebellion, denn die Leute fingen an, ihre Kraft als Bewegung zu begreifen.“(Bob Kohler; Augenzeuge)
Eine Bewegung, die in kurzer Zeit viel erreicht hat. Unmenschliche Strafgesetze sind beseitigt und neue Rechte zur Gleichbehandlung geschaffen worden, doch immer noch werden Menschen wegen ihres Andersseins gedemütigt und ausgegrenzt. Deshalb haben sich hier in Leipzig Vereine, Selbsthilfegruppen, Institutionen, Privatpersonen, Künstlerinnen und Künstler, Personen aus Politik und Wissenschaft zusammengesetzt, geplant und konzipiert, um mit einem kulturell-politischen Marathon ein Zeichen zu setzen.
Der CSD findet in diesem Jahr vom 2. bis 9. Juli statt und bietet ein breitgefächertes buntes Programm aus politischen und kulturellen Veranstaltungen sowie einzigartigen Partys.
Unter folgendem Link können Sie das aktuelle Programm oder Eindrücke und detailliertere Informationen aus den vergangenen Jahren zum Christopher-Street-Day einsehen.
CSD Leipzig
Was ist der Leipziger CSD?
Der Leipziger CSD stellt eine Veranstaltungsreihe dar, die das aktuelle Lebensgefühl von Schwulen, Lesben und Transgendern widerspiegelt. Träger ist eine Interessengemeinschaft von Vereinen, Selbsthilfegruppen, engagierten Privatpersonen sowie Künstlerinnen und Künstlern, die sich als eine offene Organisationsstruktur begreift. Hier werden die inhaltlichen Positionen besprochen, Veranstaltungen geplant und ein gemeinsames Motto ausgewählt.
Der Leipziger CSD hat das Ziel, Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Lesben, Schwulen und Transgendern abzubauen und die Akzeptanz gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen zu fördern. Der Leipziger CSD will dabei über thematisch breit gefächerte Veranstaltungen identitätsstiftend wirken und Lesben, Schwulen und Transgendern aus unterschiedlichsten Lebensbereichen helfen, das Selbstbewusstsein für die eigene Lebensweise zu stärken. Ein weiteres Ziel des Leipziger CSD ist die Förderung der lokalen soziokulturellen Selbsthilfestrukturen, indem deren Arbeit ins öffentliche Bewusstsein gebracht wird und erwirtschaftete finanzielle Überschüsse aus den CSD -Veranstaltungen an die Vereine zurück fließen.
Der Leipziger CSD bietet eine Plattform für künstlerisches, wissenschaftliches und gesundheitspolitisches Engagement, um Inhalte, Erkenntnisse oder Standpunkte zum Themenkomplex Homosexualität einem wachsenden Publikum nahe zu bringen oder zu diskutieren. Der Leipziger CSD bietet Raum für kulturelle Aktionen und attraktive Events, um die Freude bzw. den Stolz auf vielfältige Lebensweisen zelebrieren zu können.
Der Leipziger CSD ist politisch. Um den Abbau von Ungerechtigkeiten und den Aufbau von Selbstwertgefühl für Schwule, Lesben und Transgender fortzusetzen, wird von den Protagonisten jegliche Art der politischen Einflussnahme und Gestaltung genutzt, um berechtigte Forderungen und Ziele nachhaltig durchzusetzen.
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Impressionen vom CSD |
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CSD-Demo unter dem Motto "Homophobie ist heilbar"
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Bürgermeister Rosenthal und Bundestagsabgeordnete Babara Höll auf der Demo
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Podiumsdiskussion "Schwule (&) Nazis" mit Dr. Jörg Hutter, Daniele Kolbe, Marco Götze und Monika Lazar
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Montagsgebet in der Nikolaikirche
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Prideball -die offizielle Abschlussparty des CSD Leipzig |
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