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Gesunde Städte-Netzwerk |
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Seit 2011 ist die Stadt Leipzig Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland. Dem ging der Beschluss der Ratsversammlung (Nr. 633/10) vom 15.12.2010 voraus. Die Koordination für das Leipziger Gesunde Städte-Netzwerk liegt beim Gesundheitsamt. |
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Aktuelles |
Deutscher Präventionspreis 2012
Der diesjährige Deutsche Präventionspreis steht unter dem Motto "Wasser, Seife, Handtuch her, Händewaschen ist nicht schwer" und will damit zur Förderung des Hygieneverhaltens in Kindertagesstätten beitragen. Für den Deutschen Präventionspreis 2012 können sich alle Kinderbetreuungseinrichtungen und Träger bis zum 15. Juni 2012 bewerben. Es winken Preisgelder von bis zu 5.000 Euro.
Förderrichtlinie Teilhabe – 5 Millionen Euro zur Förderung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
"Um Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen, stehen für die Richtlinie Teilhabe im Jahr 2012 insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung", teilt Staatsministerin Christine Clauß mit. Auf der Grundlage der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zur Förderung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (RL Teilhabe) werden Zuwendungen für Projekte zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft und am Arbeitsleben gewährt. (Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, 24.02.2012)
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Auftaktveranstaltung |
Mit der Auftaktveranstaltung zum Leipziger Gesunde Städte-Netzwerk (GSN), die am Donnerstag, dem 26. Januar 2012 stattfand, fiel gleichzeitig der offizielle Startschuss zu einem breit angelegten Diskussions- und Gestaltungsprozess zu gesundheitlichen Fragestellungen in der Messestadt Leipzig. Zur Veranstaltung im Neuen Rathaus konnten fast 100 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Bildung, dem Gesundheitscluster, der Selbsthilfe und von Initiativen begrüßt werden.
Vorträge der Auftaktveranstaltung
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Das Leipziger Gesunde Städte-Netzwerk |
Infobriefe des Leipziger Netzwerks
Netzwerke leben vom Erfahrungsaustausch und sind effektive Strukturen, um Informationen schnell und passgenau zu verbreiten. Um derar-tige Mitteilungen dem recht großen Kreis der Leipziger "Städte-Netzwerker" schnell zukommen zu lassen, möchte wir Sie mit Info-Briefen auf dem Laufenden halten.
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Mit dem Beitritt zum Gesunde Städte-Netzwerk
- befürwortet die Stadt Leipzig die Gesunde Städte-Konzeption,
- erklärt sich mit den Zielen der Ottawa-Charta einverstanden,
- entwickelt die Stadt eine ressortübergreifende gesundheitsfördernde Politik und errichtet dementsprechende kooperative Infrastrukturen,
- werden gesundheitsfördernde Inhalte bei allen öffentlichen Planungen und Entscheidungen in Leipzig berücksichtigt,
- schafft die Stadt Leipzig Rahmenbedingungen für Bürgerbeteiligung und entwickelt Koordinierungs- und Unterstützungsstrukturen,
- werden Daten und Informationen der Gesundheits- und Sozialberichterstattung erhoben und veröffentlicht.
Der Beitritt der Stadt Leipzig zum Gesunde Städte-Netzwerk bietet die Chance, vorhandene, erprobte und tragfähige Strukturen der Gesundheitsförderung und der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe im kommunalen Kontext zu nutzen, weiter zu entwickeln und um neue Partner zu ergänzen. So gelingt es, Gesundheitsförderung weiter zu qualifizieren und zu einer anerkannten Querschnittsaufgabe für unterschiedliche kommunale Handlungsebenen und Politikbereiche zu machen. Dies entspricht dem Hauptziel der strategischen Kommunalpolitik, der Entwicklung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.
Leipzig fokussiert dabei auf folgende Arbeitsschwerpunkte:
- gesundheitliche Chancengerechtigkeit
- stadtteilorientierte Gesundheitsförderung
- Kinder- und Jugendgesundheit
- Seniorengesundheit
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Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland |
Das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland (GSN) versteht sich als Teil der weltweiten Gesunde Städte-Bewegung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die auf der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung von 1986 beruht.
Dem 1989 gegründeten Deutschen Netzwerk gehören über 70 Städte, Kreise und Regionen mit ca. 20 Millionen Einwohnern an. In Sachsen sind die beiden Großstädte Dresden und Chemnitz ebenfalls Mitglied des Netzwerkes.
Die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung der WHO sieht das vorbeugende Handeln, das die Gesundheit sichert und bereits die Entstehung von Krankheiten verhindert, als gesundheitspolitische wie auch gesellschaftspolitische Aufgabenstellung. Dem liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass die Entstehung und der Verlauf von Krankheiten zum Großteil auch von den Lebens-, Arbeits-, und Umweltverhältnissen determiniert sind. Gesundheitsförderung hat demnach neben der individuellen verhaltenspräventiven Seite auch immer einen verhältnispräventiven Aspekt. In diesem Zusammenhang kommt der Gesundheitsförderung in der Kommune im Sinne einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik eine grundlegende Bedeutung sowie gestaltende Funktion zu.
Gesundheitsförderung zielt dabei auf einen Prozess, allen Menschen ein Höchstmaß an Selbstbestimmung über ihre eigene Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen, wobei Gesundheit im Sinne eines körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens verstanden wird. Grundlegende Bedingung hierfür ist eine soziale Chancengerechtigkeit, die sich z. B. in angemessenen Wohnverhältnissen und Zugängen zu Bildung, Arbeit, Kultur und Sport manifestiert. Die Schaffung von gesundheitsfördernden Lebenswelten bedarf daher einer Anwaltschaft für Gesundheit in allen Politikbereichen.
Um eine Stadt nachhaltig und bewusst zu einem Ort der Gesundheit zu machen, kommt der Kommune selbst eine tragende Rolle zu, da die lokalen Lebensräume der Bürgerinnen und Bürger eine wesentliche Umsetzungsebene von Gesundheitsförderung sind. Nachhaltige Gesundheitsförderung und Prävention gelingt nur durch die Schaffung einer zukunftsfähigen öffentlichen Verantwortungsstruktur auf kommunaler wie auf übergeordneter Ebene. Das Gesunde Städte-Netzwerk Deutschland verfolgt das Ziel, das Lebensumfeld sowie die Lebensbedingungen der Bevölkerung in den Mitgliedsstädten gesünder zu gestalten. |
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