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Bewegungsförderung |
Spiel des Monats - Komm mit – lauf weg
Bei diesem Spiel müsst ihr mindestens vier Spieler sein. Einer ist der Fänger. Die anderen bilden einen Kreis oder ein Dreieck. Der Fänger läuft um den Kreis herum. Irgendwann fordert er einen beliebigen Mitspieler zum Wettlauf auf. Er tippt ihn an und ruft: "Komm mit!" Dann folgt ihm der Spieler. Ruft er aber "Lauf weg!", dann läuft der Herausgeforderte in entgegengesetzter Richtung herum. Wer nun als Letzter wieder an dem freien Platz ist, wird zum Fänger und einen neuen Mitspieler zum Wettlauf herausfordern.
Variante: Sollten die Großen immer gewinnen, dann lasst sie rückwärts laufen.
Vorsicht! Wir weichen dem entgegenkommenden Spieler immer zur rechten Seite aus.
Quelle: Spiel vor der Haustür, SMS
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Bewegungsförderung - das A und O für ein gesundes Aufwachsen
Der Mensch ist von alters her auf Bewegung "programmiert", Bewegungsmangel ist schon heute eine der Hauptursachen für Übergewicht und daraus entstehende Zivilisationskrankheiten.
Wenn Kinder ihre natürliche Bewegungslust verlieren, hat das Folgen für:
- die körperliche Entwicklung,
- das Selbstvertrauen,
- das Lernvermögen,
- die Gesundheit.
Gerade im Vorschul- und Grundschulalter haben Kinder einen hohen Bewegungsdrang, dem Eltern wie auch Erzieherinnen nachgeben sollten, zumal sich in diesem Zeitraum die motorischen Fähigkeiten der Kinder enorm entwickeln.
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Tipps für eine bewegte Kindheit
- Eltern / Erzieherinnen haben eine große Vorbildwirkung für Kinder.
- Kinder sollten 2 Stunden am Tag körperlich aktiv sein.
- Bewegungsmöglichkeiten gibt es überall im Alltag, in der Wohnung, wie im Freien.
- Kinder sollen vielfältige Fortbewegungsarten (Hüpfen, Kriechen …) ausprobieren, das Körpergleichgewicht in verschiedenen Lagen und auf unterschiedlichen Untergründen erproben sowie körperliche Belastung und deren Wirkung auf den Körper erfahren.
- Kinder lernen durch Spielen Regeln akzeptieren, Konflikte auszutragen, Toleranz- und Rücksichtnahme, Absprachen zu treffen und sammeln somit grundlegende Erfahrungen mit Gleichaltrigen.
- Gleichgewichtsübungen gelten als Weckübungen für das Gehirn und sind deshalb auch für das Lernen allgemein von großer Bedeutung.
- Ein gewisses Maß an Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Kindes ist wichtig, damit das Kind eigene Erfahrungen sammeln kann und Gefahrensituationen besser einschätzen kann.
- Die "Übervorsichtigkeit" mancher Eltern kann sich daher entwicklungshemmend auf die Kinder auswirken. Wenn ein Kind immer gehalten wird und somit nicht fallen "darf", lernt es auch nicht, sich abzufangen und damit die Sturzfolgen zu minimieren, bzw. Risiken richtig einzuschätzen.
- Es ist wichtig, dass Eltern der altersgerechten Körpergewichtsentwicklung ihrer Kinder Aufmerksamkeit schenken und Übergewicht das z.B. im Rahmen der kinderärztlichen Untersuchungen festgestellt wird, ernst nehmen und entgegenwirken, um späteren gesundheitlichen Folgen wie Stoffwechselerkrankungen oder Diabetes vorzubeugen.
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Wie viel Bewegung braucht ein Kind?
Die Kinder-Bewegungspyramide des aid zeigt, welche täglichen Bewegungszeiten und -intensitäten Kinder für eine gesunde Entwicklung benötigt.
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Ein Kind sollte zwei Stunden am Tag körperlich aktiv sein! Leider ist es im Bundesdurchschnitt nicht einmal eine Stunde täglich.
Die zwei täglichen Bewegungsstunden unterteilen sich in:
- mindestens 30 Minuten Alltagsbewegung,
- 1 Stunde Freizeitaktivität,
- 30 Minuten Sport.
Diese verschiedenen Bewegungstypen unterscheiden sich in erster Linie hinsichtlich der Bewegungsintensität.
Alltagsbewegungen (wenig anstrengend) sind z. B. zur Schule gehen, Zimmer sauber machen, Treppen steigen oder Fahrrad fahren. Alltagsbewegungen machen einen großen Teil der notwendigen Bewegungszeit aus und strengen die Kinder körperlich nur leicht an.
Freizeitaktivitäten (mäßig anstrengend) bilden den mittleren Teil der Bewegungspyramide, das sind z. B. Ball- und Hüpfspiele, Fangen, Toben, Klettern und Versteckspiele. Für das freie Spiel brauchen die Kinder genügend Zeit und Bewegungsraum.
Sportliche Aktivitäten (anstrengend) krönen die Bewegungspyramide. Dazu zählen der Schulsport, der Sport im Verein und gemeinsam mit der Familie. Sport unterschiedet sich von den Freizeitaktivitäten vor allem durch die Intensität. Die Kinder geraten außer Puste, Schwitzen.
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Bewegungsräume – was, wie, wo?
Bewegungsräume sind für Kinder Orte, an denen sie sich frei und uneingeschränkt bewegen können. Dort wird Toben und freies Spielen erst möglich.
Natürliche Bewegungsräume sind:
- Grünanlagen und Parks,
- Wälder, Felder, Wiesen,
- Innenhöfe.
Einfache Sportgeräte reichen aus:
- Bälle, Springseile, Tücher usw.,
- Baumstämme, Bäume, Mauern zum Klettern.
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Bewegungsförderung im Projekt optiSTART
Das Thema "Bewegung" nimmt im Rahmen von optiSTART einen großen Teil der Projektzeit ein. Durch die Modulstunden haben die Kinder in den Einrichtungen zusätzliche Bewegungszeiten neben dem Sportunterricht und anderen schulischen Angeboten. Somit leistet die Einrichtung mit optiSTART einen wichtigen Beitrag, dass diese Kinder sich mehr bewegen, denn freie und natürliche Bewegung ist für viele Kinder keine Selbstverständlichkeit mehr. Häufig können Kinder nur wenige Bewegungserfahrungen unter Gleichaltrigen sammeln, das gemeinsame Spiel im Freien findet immer seltener statt. Weitere Informationen zum Projekt optiSTART. |
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Übersicht zum Thema Kindergesundheit |
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