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Sanierung Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung eines bestehenden, als problematisch empfundenen Zustandes mit dem Ziel, gesunde Wohn-, Arbeits- und Umweltbedingungen zu schaffen. Im Teilplan Stadterneuerung ist unter Sanierung die Stadtsanierung zur Verbesserung der Wohnverhältnisse in Altbaugebieten zu verstehen, im Umweltbereich ist die Altlastensanierung zur Vermeidung der Verunreinigung von Boden und Grundwasser durch Schadstoffe ein weiteres Aufgabengebiet der Sanierung.
Nach Baugesetzbuch (BauGB) werden Gebiete, in denen eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durchgeführt werden soll, förmlich festgelegt. In Leipzig sind 13 Sanierungsgebiete förmlich festgelegt.
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Sektorale Stadtentwicklungsplanung Planung für ein fachlich definiertes Problemfeld (z.B. Wohnen, Arbeiten). Die Stadtentwicklungsplanung der Stadt Leipzig ist sektoral organisiert.
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Sekundärer Sektor Der Wirtschaftsbereich, in dem Rohstoffe be- und verarbeitet werden (Industrie einschließlich Energiegewinnung und Aufbereitung von Bergbauprodukten, Bauwesen, Handwerk).
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Siedlungsachsen Achsen, die durch eine dichte Folge von Siedlungen entlang von Verkehrsachsen gekennzeichnet sind.
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Siedlungszwischenräume Unbebaute Gebiete zwischen den Siedlungsachsen.
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Soziale Infrastruktur Einrichtungen für die moderne Daseinsvorsorge im sozialen Bereich (z.B. Kindergärten, Schulen, Spielplätze, Jugendeinrichtungen, Senioreneinrichtungen, Hallenbäder, Sozialstationen).
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Stadtbahn Modernes, leistungsfähiges Straßenbahnsystem, weitgehend auf eigener Trasse. --> Stadtbahnen in Leipzig
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Stadtentwicklungsplanung Die Stadtentwicklungsplanung formuliert Leitbilder (übergeordnete Zielvorstellung), Maßnahmen und Konzepte für die Entwicklung der Gesamtstadt. Sie wird in Leipzig in Form sektoraler Teilpläne für Nutzungen wie Wohnen, Gewerbe oder Zentrenstruktur erarbeitet (sektorale Stadtentwicklungsplanung). Die Stadtentwicklungspläne haben Empfehlungscharakter für alle an der Planung beteiligten Stellen und sind Grundlage für alle weiteren Pläne.
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Stadtreparatur Verbesserungs- und Sanierungstätigkeit, die auf die Erhaltung der Nutzung des jeweiligen Stadtgebietes gerichtet ist.
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Stadtteilzentren Stadtteilzentren befinden sich in zentraler Lage zu den umgebenden Wohnquartieren und sind durch den ÖPNV gut erschlossen. Dadurch sichern sie, im Gegensatz zu den Einrichtungen "auf der grünen Wiese", eine gute Versorgung auch ohne PKW. Neben dem Einzelhandel sollen sich hier auch gastronomische, kulturelle und andere publikumswirksame Einrichtungen befinden (Stadtteilzentrenkonzept).
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Stadtteilzentrenkonzept Sektoraler Stadtentwicklungsplan zum Thema Stadtteilzentren. Das Stadtteilzentrenkonzept liegt in Leipzig seit 1993 vor und wird z.Z. in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren (z.B. Einzelhändler, Kammern und Verbände, Bürgervereine) überarbeitet. Es soll einen Beitrag zur Stärkung der Stadtteilzentren leisten und zur Entwicklung einer polyzentrischen Zentrenstruktur in Leipzig führen.
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Stadtumbau Im Gegensatz zur Stadtreparatur eine Veränderung im Stadtgefüge, die neben baulichen Änderungen auch auf den Ersatz der ursprünglichen Nutzung zielt.
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Stadtvillen Freistehende Wohngebäude mit mehreren Geschossen und Wohnungen mit einfamilienhausähnlichen Wohnqualitäten.
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Stadtzentrum In Leipzig umfaßt das Stadtzentrum den historischen Stadtkern innerhalb des Promenadenringes. Allgemein wird Stadtzentrum jedoch auch im gleichen Sinne wie City angewandt.
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Stadtregion Verdichteter Raum mit deutlich dominierender funktionsräumlicher Ausrichtung auf eine Kernstadt, d.h. intensiven sozio-ökonomischen Stadt-Umland-Verflechtungen mit einem großstädtischen Oberzentrum.
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Strukturbruch Im Gegensatz zum zeitlich gestreckten wirtschaftlichen Strukturwandel die nach der deutschen Wiedervereinigung im Beitrittsgebiet schlagartig vollzogene Anpassung der Wirtschaftsstruktur auf die freie Marktwirtschaft mit dem Ergebnis einer weitreichenden Deindustrialisierung.
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Suburbanisierung Mit einer Dekonzentration ("Entleerung") der Kernstadt einhergehende Verlagerung von Bevölkerung, Versorgungseinrichtungen, Wohn- und Arbeitstätten ins Umland der Kernstadt; führt i.d.R. zur Zersiedelung und erzeugt ein hohes Verkehrsaufkommen.
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Subzentrum In Bezug auf Leipzigs Funktion als Oberzentrum ein Zentrum geringerer zentraler Bedeutung ( zentraler Ort ). In Bezug auf die Leipziger City die Stadtteilzentren.
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Synergieeffekte Die Vorteile, die aus dem organisierten Zusammenwirken von mehreren Betrieben entstehen, im Vergleich zu der Summe ihrer Einzelleistungen, wenn sie nicht organisiert wären. Dazu gehören z.B. Kooperationsvorteile in Einkauf, Absatz oder Produktion zwischen verschiedenen kooperierenden Betrieben oder auch Wechselwirkungen bei der Nutzung gemeinsamer Einrichtungen durch unterschiedliche Unternehmen, die Entwicklungsvorteile oder Kostensenkungen verursachen, welche bei isoliertem Vorgehen nicht erreichbar wären.
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